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Keystone-SDA | Sonntag, 11. Januar 2026

Aachen, das Mekka des Pferdesports, wirft seinen Schatten bis Basel

Basel eröffnet das Reitsportjahr 2026, doch die Gedanken galoppieren längst weiter. Aachen, das Mekka des Pferdesports, wirft seine langen Schatten bis in die Hallensaison hinein.

Die Reiterspiele im Sommer 2026 sind der unumstrittene Saisonhöhepunkt. Sie prägen schon im Winter die gesamte Planung und relativieren für viele sogar den Stellenwert des Weltcupfinals im April in den USA, der inoffiziellen Hallen-WM.

In Basel wird das deutlich. Für einen Teil der internationalen Spitze ist der Weltcupfinal in Fort Worth im Bundesstaat Texas kein zentrales Ziel. Die Belastung einer zusätzlichen Transatlantik-Reise passt nicht in jede Aachen-Planung, insbesondere für Reiterinnen und Reiter, die nicht über mehrere gleichwertige Top-Pferde verfügen. Zwar gibt es Beispiele, in denen ein Spitzenpferd sowohl im April als auch im August auf höchstem Niveau performt, optimal ist diese Doppelbelastung jedoch selten.

Für die Schweizer Equipe kommt in Basel eine weitere Dimension hinzu: der sportliche Druck. Das Weltcupspringen am Sonntag ist die achte von 13 Qualifikations-Prüfungen, und die Schweizer befinden sich in der Defensive. Aktuell ist Alain Jufer als Neunter mit 26 Punkten der Einzige mit realistischen Chancen auf eine Teilnahme in Fort Worth. Martin Fuchs liegt mit 15 Punkten auf Platz 31, es folgen Gaëtan Joliat und Barbara Schnieper. Steve Guerdat ist, auch aus gesundheitlichen Gründen, noch weiter zurück klassiert.

In Basel erhalten die Top 16 Weltcuppunkte, der Sieger kassiert 20 Zähler. Gewertet werden im Winterhalbjahr die besten sieben Resultate, für eines der 18 Tickets zum Weltcupfinal sind in der Regel knapp 40 Punkte nötig.

Wer holt das WM-Ticket?

Für einige ist ohnehin das üppige Preisgeld von 332’000 Euro attraktiver als die Jagd nach Weltcuppunkten. Der Grund ist offensichtlich: Aachen. Viele richten ihren Blick klar auf die Reiterspiele, wo es neben WM-Medaillen auch um entscheidende Weichenstellungen Richtung Olympia 2028 in Los Angeles geht. Guerdat liess bereits durchblicken, dass er auf den Weltcupfinal verzichten könnte.

Der Jurassier gilt mit Blick auf die WM jedoch als gesetzt, sofern der Rücken nicht erneut Probleme macht. Seine Nummer 1 bleibt heuer Dynamix, die ihn 2023 zu EM-Gold und 2024 zu Olympia-Silber trug. Als zweite Option hat sich der Wallach Iashin Sitte etabliert, den er voraussichtlich auch in Basel einsetzt. Bei Fuchs, auch er für Aachen gesetzt, ist Leone Jei weiterhin die klare Nummer 1. In den Kreis seiner Nummern 2 dürfte nun auch der Wallach Lorde aufsteigen, der gezielt für die ganz grossen Aufgaben aufgebaut wird.

Hinter den beiden Topstars deutet sich ein enger Fünfkampf um die weiteren Schweizer Aachen-Tickets an. Derzeit gilt Nadja Peter Steiner mit der Stute Mila als Nummer 3. Dahinter folgt Jason Smith auf Picobello, der mit Platz 5 im Million-Grand-Prix von Genf aufhorchen liess. Weitere Kandidatinnen und Kandidaten sind Jufer mit Dante, Janika Sprunger auf Orelie sowie Géraldine Straumann mit Long John Silver.

Equipenchef vor Balanceakt

Alle treffen sich in Basel, alle wollen sich Peter van der Waaij zeigen. Der Niederländer ist seit 2024 Kaderverantwortlicher der Schweizer Springreiter und der erste Nicht-Schweizer in dieser Funktion. Der ehemalige Pferdesportjournalist und Züchter aus Eemnes führt das Team nach dem Rücktritt von Thomas Fuchs in alleiniger Verantwortung.

Auch für Van der Waaij beginnt das Jahr 2026 mit einem Balanceakt zwischen kurzfristigen Hallen- oder Nations-League-Erfolgen und langfristiger WM-Strategie. Denn neben dem Weltcup gibt es auch noch die Nationenpreis-Serie "League of Nations", mit Stationen im Februar in Abu Dhabi und im März in Ocala in den USA.

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