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Albanische Diaspora demonstriert in Bern gegen Korruption
Der Protest in Albanien gegen Korruption und Umweltzerstörung hat die Schweiz erreicht. Rund hundert Menschen solidarisierten sich am Samstag in Bern mit der Protestbewegung.
Zur Kundgebung auf dem Bundesplatz aufgerufen hatte die albanische Diaspora in der Schweiz. Die Demonstrierenden verlangten den Rücktritt der Regierung in Tirana sowie Verfassungsreformen, unter anderem für eine Begrenzung der Amtszeit des Ministerpräsidenten. Den Rücktritt der Regierung in Tirana sowie Verfassungsreformen, unter anderem für eine Begrenzung der Amtszeit des Ministerpräsidenten.
Viele in der Schweiz lebende Albanerinnen und Albaner der zweiten Generation sähen sich in der Verantwortung, ihre Stimme zu erheben, hiess es im Aufruf. "Sie erleben die Vorteile der direkten Demokratie und setzen sich dafür ein, dass demokratische Grundwerte, Rechtsstaatlichkeit und Transparenz auch in Albanien gestärkt werden."
"Albanien gehört auch mir", hiess es auf einem der handgefertigten Transparente an der Demo, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.
Die Proteste in Albanien richten sich gegen ein Luxusresort-Projekt in einem Naturschutzgebiet. Federführend ist eine Firma des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump. Umweltschützer befürchten, dass das Vorhaben das sensible Ökosystem im Vjosa-Delta an der Adria nachhaltig beschädigen könnte.
In dem Gebiet gibt es unter anderem Rast- und Brutgebiete für Flamingos, weshalb die Medien von der "Flamingo-Revolution" sprechen.

















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