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Alessandra Keller auf dem Podest, Sina Frei ohne Grip
Die Podest-Serie der Schweizer Mountainbikerinnen im Weltcup hält an. Alessandra Keller wird im österreichischen Leogang Dritte. Sina Frei muss die Führung im Gesamtweltcup abtreten.
Keller musste der schwedischen Weltmeisterin Jenny Rissveds auf dem physischen anspruchsvollen Kurs im Salzburger Ferienort um 1:14 Minuten und der Niederländerin Puck Pieterse um 18 Sekunden den Vortritt lassen. Es war der erste Podestplatz der Short-Track-Weltmeisterin im olympischen Cross-Country seit dem Heimsieg in Lenzerheide im September letzten Jahres.
Nicole Koller fuhr in Abwesenheit unter anderem der in dieser Saison pausierenden letztjährigen Gesamtweltcupsiegerin Samara Maxwell auf Platz 4. Sina Frei musste sich mit Rang 9 begnügen und die Führung im Gesamtweltcup an Jenny Rissveds abtreten.
Wegen wechselhafter Bedingungen mit Wolkenbrüchen vor allem in der Anfangsphase war das Rennen von einem Materialpoker geprägt. Frei kostete die falsche Reifenwahl ein besseres Resultat. Die formstarke Zürcherin, am Freitag im Short Track zum dritten Mal in dieser Saison nicht zu schlagen, entschied sich für einen Reifen mit wenig Profil stürzte in den schlammigen Abfahrten mehrmals. In der Folge musste die Siegerin von Yongpyong unter anderem einen zusätzlichen Stopp in der Materialzone einlegen.
In die Bresche sprang aus Schweizer Sicht Alessandra Keller. Die Nidwaldnerin war nach dem Sieg am Cape Epic, dem prestigeträchtigen Etappenrennen in Südafrika im Frühling, verspätet in den Weltcup eingestiegen. In Nove Mesto belegte sie vor drei Wochen nach dem Verzicht auf den Abstecher zum Auftakt in Südkorea den 5. Platz im Cross-Country und Rang 3 im Short Track. Nun kehrte sie auch über die olympische Distanz aufs Podest zurück.
Ronja Blöchlinger, Ginia Caluori, Jolanda Neff und Ramona Forchini rundeten mit den Rängen 12, 13, 16 und 18 das starke Schweizer Teamergebnis ab.

















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