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Nach Umstrukturierungen
Keystone-SDA | Mittwoch, 28. Januar 2026

Am Spital Samedan drohen Entlassungen

Im Zuge der Umstrukturierung des Spitals Samedan im Engadin werden voraussichtlich 48 Personen entlassen. Fünfzehn davon sind befristet angestellt und ihre Verträge laufen aus. Sämtliche Lehrstellen bleiben erhalten.

Die drohenden Entlassungen wurden den Mitarbeitenden des Spitals Samedan Anfang der Woche schriftlich mitgeteilt. "Es gab einen Schockmoment", sagte Rolf Gilgen, CEO des Spitals Oberengadin, am Mittwochmorgen bei einem Medientermin.

Von den 380 Vollzeitstellen im Spital Samedan, in den Altersheimen und im Spitex-Dienst werden 320 von der neuen, geplanten öffentlich-rechtlichen Anstalt "Sanadura" und der Spital Oberengadin AG übernommen. Letztere ist eine neue Gesellschaft der Stiftung Kantonsspital Graubünden und deren Tochterunternehmen Klinik Gut in St. Moritz. Für das Spital sind 180 Vollzeitstellen vorgesehen.

"Da die Bettenzahl reduziert wird, ist das Pflegepersonal am stärksten von Entlassungen betroffen. Leider trifft es auch langjährige Mitarbeitende. Ein kleiner Teil der Stellenstreichungen ist auch im ärztlichen und administrativen Bereich vorgesehen", fuhr Gilgen fort.

Lob für die Mitarbeitenden

Bis nächsten Montag können sich die Mitarbeitenden zu den geplanten Massnahmen äussern und Vorschläge unterbreiten, wie die Kündigungen vermieden oder deren Anzahl begrenzt werden kann. Laut Gilgen ist der Spielraum für die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO), die kurz vor der Auflösung steht, jedoch gering.

"Das Kantonsspital entscheidet zusammen mit der Klinik Gut, wie viele Personen benötigt werden. Und dann ist da noch der Zeitfaktor: Bis Ende März müssen wir eine Lösung finden, danach können wir die Leute nicht mehr bezahlen", sagte Gilgen.

Die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin, die unter anderem das Spital Samedan betreibt, befindet sich in Nachlassstundung und wird danach liquidiert.

Die SGO plant, ihren Bereich Alters- und Pflegeheim sowie die Spitex und die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen in die neue Trägerschaft "Sanadura" zu überführen. Über diese neue Trägerschaft sowie drei Leistungsvereinbarungen stimmt die Bevölkerung in den Standortgemeinden ab. Benötigt wird die Zustimmung von sieben der elf Oberengadiner Gemeinden.

Es ist bereits der dritte Versuch innerhalb eines Jahres, das Spital Samedan zu retten. Ein Kredit von knapp 51 Millionen Franken zur Rettung der vom Konkurs bedrohten Gesundheitsversorgerin war von einzelnen der elf Standortgemeinden im November abgelehnt worden.

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