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Keystone-SDA | Montag, 19. Januar 2026

Amnesty International: Europa muss Trump die Stirn bieten

Europa müsse aufhören, US-Präsident Donald Trump besänftigen zu wollen - vielmehr müsse man ihm die Stirn bieten, genau so wie anderen "Tyrannen", die die regelbasierte Weltordnung zerstören. Dazu rief die Generalsekretärin von Amnesty International am WEF auf.

"Wir brauchen viel mehr Widerstand", betonte Agnès Callamard am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Ihrer Meinung nach steht die Glaubwürdigkeit Europas auf dem Spiel.

Callamards Empfehlungen kommen, nachdem Trump am Sonntag erneut bekräftigt hatte, die USA würden sich Grönlands auf die eine oder andere Weise bemächtigen.

Die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation forderte die Regierungen auf, Mut zu zeigen und Nein zu sagen. Sie müssten aufhören zu glauben, dass man mit Tyrannen verhandeln könne. Die Regierungen müssten aufhören zu denken, dass man die Regeln der Raubtiere akzeptieren könne, ohne selbst ihr Opfer zu werden.

Seit Donald Trump vor einem Jahr ins Weisse Haus zurückgekehrt sei, habe er "eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen, die zum Zusammenbruch vieler Regeln in der Welt geführt" hätten, während Russland das System durch "den Angriff auf die Ukraine" zerstört habe, erklärte sie.

Zerstörung "ohne Plan B"

Die Tatsache, dass die nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Weltordnung "heute ohne Plan B zerstört wird, nur um der Zerstörung der Regeln willen, sollte uns allen einen Schauer über den Rücken jagen", warnte Callamard.

Wenn aber Davos dank seines diesjährigen Schwerpunkts auf dem Dialog das Bewusstsein dafür schärfe, dass eine solche Zerstörung die Welt nur in den Abgrund stürzen könne, wäre das grossartig, meinte sie. Allerdings gebe es derzeit keinerlei Anzeichen für einen Dialog zwischen den Entscheidungsträgern der Welt. Ganz im Gegenteil, so Callamard. Es gebe Beweise für Einschüchterung.

Das europäische Projekt sei nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch eines der Werte und der Achtung der Rechtsstaatlichkeit, rief sie in Erinnerung.

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