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Keystone-SDA | Samstag, 05. September 2026

Anisimova muss sich Potapova beugen

Am US Open ist Vorjahresfinalistin Amanda Anisimova überraschend gescheitert. Das sind die Fakten des 6. und 7. Turniertages.

Vorjahresfinalistin gescheitert

Amanda Anisimova scheidet in der 3. Runde des US Open überraschend aus. Die Amerikanerin, die im Vorjahr bis in den Final vorgestossen war, verliert gegen Anastasia Potapova 2:6, 5:7.

Im Duell der beiden 25-Jährigen machte sich Anisimova mit 46 unerzwungenen Fehlern (Potapova: 17) das Leben selbst schwer. Sechsmal musste sich die Einheimische breaken lassen, während sie lediglich drei ihrer 16 Breakchancen verwertete.

Potapova feierte damit ihren bislang grössten Erfolg am US Open. Die gebürtige Russin, die seit Anfang Jahr für Österreich spielt, steht zum dritten Mal im Achtelfinal eines Grand-Slam-Turniers. Zuvor war ihr dies zweimal am French Open gelungen (2024 und 2026). Weiter kam sie auf höchster Stufe allerdings noch nie.

Tsitsipas erstmals seit 2 Jahren im Achtelfinal

Stefanos Tsitsipas (ATP 53) gewinnt am US Open gegen Jiri Lehecka (ATP 18) 2:6, 6:1 7:6 (7:3), 6:1. Der Sieg über vier Sätze beschert dem Griechen den ersten Achtelfinal-Einzug an einem Grand-Slam-Turnier seit über zwei Jahren. 2024 stiess der Grieche am French Open in den Viertelfinal vor. Seither war auf Grand-Slam-Stufe jeweils in der ersten oder der zweiten Runde Schluss für Tsitsipas.

Bereits gegen Arthur Fils - die Nummer 10 der Setzliste - hatte Tsitsipas mit dem Sieg in der ersten Runde für eine Überraschung gesorgt.

Williams-Schwestern fehlt nur wenig

Vier Jahre nach ihrem bislang letzten gemeinsamen Auftritt in New York begeistern Serena und Venus Williams das Tennis-Publikum. Zwar verloren die beiden Schwestern ihr Doppel mit 3:6, 7:6 (8:6), 6:7 (7:10) gegen die Australierin Maya Joint und Chan Hao-Ching aus Taiwan. Doch es fehlte nur wenig zum Sieg.

Im vorigen Monat hatten die Williams-Schwestern ihr erstes gemeinsames Doppel seit 2022 absolviert. Und zunächst war ihnen im ersten Satz die fehlende Spielpraxis und Abstimmung anzumerken. Erst nach und nach liessen die beiden die alte Magie aufblitzen. Im Tiebreak des dritten Satzes lagen die US-Amerikanerinnen sogar schon mit 5:0 vorne - und mussten sich nach rund drei Stunden doch geschlagen geben.

Als Doppel haben die beiden Schwestern 14 Grand-Slam-Titel gewonnen und dazu noch dreimal zusammen olympisches Gold geholt.

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