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Keystone-SDA | Donnerstag, 13. August 2026

Antonio Djakovic über 200 m Crawl eine Runde weiter

Mit Kay-Lynn Löhr über 200 m Brust und Antonio Djakovic über 200 m Crawl überstehen am Donnerstag an der EM in Paris nur zwei Schweizer die erste Hürde.

Djakovic qualifizierte sich als 16. nur knapp für die Halbfinals vom Abend. Mit seiner Vorlauf-Zeit von 1:47,07, rund 1,7 Sekunden über seinem Schweizer Rekord, zeigte sich der Thurgauer zufrieden. "Das war ein klarer Schritt vorwärts. Vor vier Wochen wusste ich noch nicht, ob ich in Paris würde dabei sein können. "

Seit dem Gewinn der EM-Bronzemedaille 2024 unterbot der immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen kämpfende Djakovic die 1:47er-Marke nicht mehr. Den Halbfinal wolle er mit Freude bestreiten, "ich bin glücklich, wieder einmal am Abend schwimmen zu können".

Zufrieden sein durfte auch Mattia Mauri. Der 20-jährige Tessiner unterbot als 22. über 200 m Crawl in 1:47,35 seine eigene Bestleistung um mehr als eine Sekunde. Um neben Djakovic in die Halbfinals vorzustossen, fehlten ihm nur zwei Zehntel.

Löhr mit Luft nach oben

Löhr schaffte den Vorstoss in die Halbfinals über 200 m Brust als 13. souverän. "Ich war weniger nervös als über 100 Meter (Out im Vorlauf - Red.), weil ich auf dieser Distanz mehr Selbstvertrauen habe", so die 18-jährige Zürcherin.

In 2:28,47 blieb sie allerdings um mehr als zwei Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit, mit welcher sie vor Monatsfrist an der Junioren-EM in München zur Silbermedaille geschwommen war. Um bei der Elite in den EM-Final vorzustossen, wird sie am Abend mindestens in den Bereich ihrer Bestleistung kommen müssen.

Enttäuschter Mityukov

Gross war die Enttäuschung hingegen beim Schweizer Trio, das über 50 m Rücken in den Vorläufen sang- und klanglos ausschied. Thierry Bollin (35.), Roman Mityukov (49.) und Flavio Bucca (65.) fehlten eine halbe Sekunde und mehr zum Weiterkommen. "Ich hätte gehofft, es besser zu machen. Ich habe keine Entschuldigung", sagte Mityukov, der am Vorabend über 200 m Rücken als Vierter eine Medaille nur knapp verpasst hatte.

Nicht minder enttäuschend war das Abschneiden der 4x100-m-Crawlstaffel der Männer. Diese wurde disqualifiziert, weil sich der Startschwimmer Balint Ashton um acht Hundertstel zu früh bewegt hatte.

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