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Armee übt in der Nordwestschweiz im Umfeld erhöhter Bedrohung
Rund 3500 Angehörige der Schweizer Armee üben in diesem Monat in der Region Nordwestschweiz Einsätze im Umfeld erhöhter Bedrohung. Die Übung "Conex 26" der Territorialdivision 2 dauert rund vier Wochen.
Es handle sich um einen ganz normalen Wiederholungskurs, einfach mit mehr Leuten, sagte Divisionär Alexander Kohli, Kommandant der Territorialdivision 2 (Ter Div 2), am Montag vor den Medien in der Kaserne Aarau. Die Mobilisierung, das Üben und das Bereitsein für den Einsatz - das sind die Ziele von "Conex 26".
"Für uns ist die Einsatzbereitschaft der Truppe wichtig", hielt Kohli fest. Es gehe ums Kämpfen, Schützen und Helfen. Die Verteidigungsfähigkeit solle gestärkt und die Zusammenarbeit mit zivilen Partnern überprüft werden.
Die letzte "Conex"-Übung fand vor elf Jahren statt. Damals sei bei der Armee das Helfen und Schützen und weniger das Kämpfen im Vordergrund gestanden, hiess es. Die Sicherheitslage in Europa sei volatiler geworden, sagte Kohli. Die Bedrohungen seien hybrid und zunehmend komplex. Die Verteidigungsfähigkeit müsse überprüfbar sein - nicht nur konzeptionell.
"Conex 26" findet im Grossraum der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Luzern und Solothurn statt. Konkret in drei Arenen: bei den Rheinhäfen Birsfelden BL, bei den Juraübergängen entlang der Aare im Raum Brugg AG bis Wangen an der Aare BE sowie an der Grenze im Zwischengelände des Grossraums Basellandschaft und Solothurn.

















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