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Keystone-SDA | Freitag, 06. Februar 2026

Asbest in Spielsand? Belgien ergreift Vorsichtsmassnahmen

Wegen möglicher Asbestbelastung warnt die belgische Regierung vor der Nutzung von Spielsand. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten Spielsand bis auf Weiteres nicht mehr verwenden. Zugleich werden Händler aufgefordert, entsprechende Produkte vorerst nicht mehr zu verkaufen. Das betrifft unter anderem kinetischen Sand sowie Sand für Spieltische und Bastelsets, wie der Minister für Verbraucherschutz, Rob Beenders, und Wirtschaftsminister David Clarinval erklärten. Die Empfehlung gehe aus einer Mitteilung des öffentlichen belgischen Gesundheitsdienstes hervor.

Hintergrund für die Vorsichtsmassnahme in Belgien sei eine Untersuchung in den Niederlanden, bei der Asbest in Spielsand nachgewiesen worden sei. Allerdings heisst es in der Mitteilung weiter: "Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Bestätigung dafür, dass asbesthaltiger Spielsand auch in Belgien im Umlauf ist" Zudem sei Belgien bislang weder von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch vom europäischen Frühwarn- und Reaktionssystem für grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren offiziell informiert worden. Darüber hinaus sei noch nicht belegt, ob tatsächlich ein Gesundheitsrisiko für Kinder bestehe, die mit diesem Spielsand in Kontakt gekommen seien.

Ende des Jahres wurden auch in Australien und in Neuseeland Asbestspuren in Spielsand gefunden. Wie der belgische Gesundheitsdienst weiter mitteilt, sei es nach Einschätzung von Experten schwierig festzustellen, welche Produkte Asbest enthalten und welche nicht. Das hänge mit der Art der Sandgewinnung in China zusammen: Der Boden von Steinbrüchen und Sandminen könne Asbest enthalten. Beim Bohren könnten Asbestfasern freigesetzt werden, die sich mit dem Sand vermischen.

Laut Umweltbundesamt ist Asbest die Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale mit Faserdurchmessern bis herab zu 2 Mikrometern. Der Stoff wurde über Jahrzehnte in sehr grossen Mengen beim Bauen verwendet - kann jedoch verschiedene Krebsarten auslösen. In Deutschland sind Herstellung und Verwendung seit 1993 untersagt.

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