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Keystone-SDA | Freitag, 25. September 2026

Auch Embolo hatte gefälschtes Zertifikat

Nach Granit Xhaka muss die Schweizer Nationalmannschaft in den ersten vier Spielen der Nations League auch ohne Breel Embolo auskommen. Auch er stolpert über ein gefälschtes Zertifikat.

Wie der Schweizerische Fussballverband SFV mitteilte, informierte Embolo den Verband über die am Freitag in den Medien bekannt gewordene Angelegenheit aus seinem Privatleben in Bezug auf ein gefälschtes Covid-Zertifikat. Der SFV entschied daraufhin, dass der seit diesem Sommer in der amerikanischen MLS bei Atlanta United tätige Stürmer "nicht wie vorgesehen zur Mannschaft stossen und die Nati den laufenden Zusammenzug ohne ihn bestreiten wird".

Die Hintergründe führte der SFV nicht aus. Es geht indes um einen Strafbefehl gegen Embolo von November 2025 wegen mehrfacher Anstiftung zur Urkundenfälschung im Zusammenhang mit Covid-Zertifikaten. Dass gegen Embolo ermittelt wird, war bekannt; sein Name tauchte in einer Anklageschrift auf. Das Strafmass, eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 3000 Franken, wurde im Zuge von Recherchen des Portals "Schweiz heute" erst am Freitag bekannt.

Gegenüber "CH Media" räumte Embolo sein Fehlverhalten auf Nachfrage ein. Er betont, der Strafbefehl betreffe im Wesentlichen einen Sachverhalt, über den Medien bereits berichtet hätten. Und er schrieb: "Ich habe eingesehen, dass mein damaliges Handeln nicht richtig war und dafür die Verantwortung übernommen. Deshalb habe ich den Strafbefehl akzeptiert."

Das Nationalteam bestreitet am Samstagabend in Skopje gegen Nordmazedonien ihr erstes Spiel in der Nations League 2026/27. Das erste Spiel hätte Embolo wegen seiner Rot-Sperre aus dem verlorenen WM-Viertelfinal gegen Argentinien am Samstag verpasst. Danach war ursprünglich vorgesehen, dass Embolo anschliessend in Glasgow zum Team stösst und für das Spiel gegen Schottland sowie die beiden Partien in Luzern gegen Slowenien und Nordmazedonien zur Verfügung steht.

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