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Auch Fan-Organisationen machen gegen Infantino mobil
Jetzt regt sich auch vonseiten der Fussball-Anhänger grossflächig Widerstand gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino. Fan-Organisationen starten eine weltweite Petition und fordern seinen Rücktritt.
"Der beschämende Versuch einer einzelnen Person, des FIFA-Präsidenten selber, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, hat einen Verrat offenbart, den der Fussball niemals vergessen wird", heisst es in einer von Football Supporters Europe (FSE) verbreiteten Erklärung.
Dem Aufruf haben sich die kontinentalen Fan-Organisationen von Europa, Afrika und Nordamerika sowie insgesamt fast 40 nationale Vereinigungen angeschlossen. Der 56-jährige Infantino steht unter grossem Druck. Besonders seine publik gewordenen und mittlerweile zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von Investoren für zukünftige WM-Geschäfte haben für massive Entrüstung in der Fussball-Welt gesorgt. Vor allem die Führung der UEFA ist auf Konfrontationskurs gegangen.
Der Fussball habe Infantino bei diesen Plänen zwar gestoppt, heisst es in der Erklärung der Fans. Doch das Projekt sei nur der Höhepunkt einer Reihe von Angriffen, die der FIFA-Präsident gegen den Fussball angezettelt habe. "Von seiner heimlichen Beteiligung an der europäischen Superliga bis hin zum gescheiterten Projekt eines zweijährigen WM-Zyklus, von der erpresserischen Ticket-Politik bei der Weltmeisterschaft 2026 bis hin zur Kultur der Einschüchterung und der persönlichen Macht, die er im internationalen Fussball etabliert hat", so die Vorwürfe. "Gianni Infantino hat sein Amt und den Fussball insgesamt verraten."

















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