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Auch zweite Sprengungen am Guschakopf war erfolgreich

Zum zweiten Mal wurden am Donnerstagvormittag am Guschakopf in Bad Ragaz Sprengungen vorgenommen. Wie vor zwei Wochen verliefen diese reibungslos. Die Sprengungen gehören zu den Felssicherungsmassnahmen für den Schutz gegen Stein- und Blockschlaggefährdung im Gebiet Guschakopf.

Am Donnerstag wurde es am Morgen um Punkt 9 Uhr in Bad Ragaz nochmals laut: Und auch diese zweite Tranche an Sprengungen, die zu den Felssicherungsmassnahmen für den Schutz gegen Stein- und Blockschlaggefährdung im Gebiet Guschakopf gehören, ist reibungslos verlaufen.

Nochmals evakuiert

Die Bewohnerinnen und Bewohner im betroffenen Gebiet wurden gemäss einer Medienmitteilung vom Regionalen Führungsstab Pizol sowie der Gemeinde Bad Ragaz gestern Morgen nochmals evakuiert, «da die Sprengobjekte sehr nahe an den Liegenschaften liegen». Diese Aufgabe, wie auch die Sicherung des Gebiets, wurde wiederum von der Feuerwehr Bad Ragaz und dem regionalen Zivilschutz Sarganser-land (RZSO) übernommen. 

Um 9 Uhr ertönte das Hornsignal, das jeweils Sprengungen ankündigt. Nacheinander wurden vier Objekte im Gebiet unterhalb des Guschakopfs gesprengt. Interessierte konnten die Sprengungen auf dem Rathausplatz verfolgen. Geologe Kaspar Papritz kommentierte dabei die Arbeiten für das Publikum. Schon nach wenigen Minuten gaben die Fachleute Entwarnung. «Die Sprengungen verliefen optimal, die notwendigen Schutzmassnahmen haben funktioniert», so die Medienmitteilung.

Arbeiten sollen Ende Jahr abgeschlossen sein 

Die Bewohnerinnen und Bewohner aus den evakuierten Liegenschaften konnten somit bereits nach kurzer Zeit wieder in ihre Häuser zurückkehren und die Strassensperrungen wurden aufgehoben. 

Gemeindepräsident Daniel Bühler gab die positive Nachricht weiter und dankte der Bevölkerung für das Verständnis bezüglich der Evakuation und für das vorbildliche Mitwirken. Ebenso dankte er der Feuerwehr und dem Zivilschutz für den Einsatz sowie den beteiligten Unternehmen für ihre sorgfältige Arbeit. Wie Daniel Bühler abschliessend erklärte, werden die Sicherungsarbeiten am Guschakopf bis Ende Jahr abgeschlossen sein. (pd)

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