Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Pizolcenter: Auf dem «Marktplatz» im Megastore
Acht Monate hat der Wandel vom Coop-Supermarkt zum sogenannten Megastore im Pizolcenter in Mels gedauert. Nun wird die Eröffnung während drei Tagen gebührend gefeiert – und Coop begeistert seine Kundschaft mit viel Licht, modernem Design und diversen Highlights.
Handwerk, Marktplatz und Hausbäckerei sind drei der wesentlichen Elemente, die den erneuerten Coop im Pizolcenter in Mels zum Megastore machen. Seit gestern und noch bis morgen Samstag, 2. September, feiert das Team rund um Geschäftsführer Liridon Shabani die Eröffnung des ersten Coop-Megastores im Sarganserland überhaupt. Shabani selbst zeigt sich nach über einem halben Jahr, in dem der bisherige Supermarkt etappenweise saniert und komplett modernisiert wurde, begeistert vom Ergebnis. Und er verspricht: «Nach der umfangreichen Erneuerung setzen wir den Schwerpunkt noch mehr auf Frische und schreiben auch die Beratung noch grösser.»
Der Megastore ist das grösste Laden-Format, das der Detailhändler Coop bedient. Daneben gibt es B-Formate, also mittelgrosse Supermärkte wie jener in Landquart, oder die kleinsten A-Formate, wie es der Coop im Melser Dorfkern einer ist.
«Eigene kleine Welt in sich»
Dass Shabanis Versprechen keine leeren Worthülsen sind und der Coop-Supermarkt tatsächlich einen positiven Wandel durchgemacht hat, der für die Kundschaft sicht- und spürbar ist, zeigt ein Besuch vor Ort. Beim Betreten des Megastores landen die Kundinnen und Kunden gleich zu Beginn in der «Aktionsstrasse», die mit ausreichend Platz tatsächlich fast zum Flanieren einlädt. Zum Ambiente trägt auch das aktuelle Thema – «Italianità» – bei, das für zwei Wochen mit Pasta, Pesto und Pizza lockt.
Was nebst den Produkten zum Aktionspreis ebenfalls auffällt, ist die Beleuchtung: Die alten Neon-Röhren haben stromsparenden und angenehmen LED-Leuchten weichen müssen.
Ein paar Schritte weiter rückt der Megastore nicht nur sich selbst, sondern auch seine Kundschaft ins beste Licht: Die vor allem im natürlichen Bereich erweiterte Kosmetikabteilung unterscheidet sich optisch durch einen Holz- statt Granitboden vom Rest des Stores und funktioniert als «eigene kleine Welt in sich», wie Verkaufschef Shenasi Haziri erklärt. Diese Idee hat Coop auf den gesamten 2430 Quadratmetern Fläche umgesetzt, wie auf dem weiteren Rundgang schnell ersichtlich wird.
870 verschiedene Weine
Die klare Linienführung ohne Verwinkelungen verschafft Kundinnen und Kunden gute Orientierung, mit der man sich auch bei einem riesigen Sortiment von insgesamt 26 000 Produkten, darunter über 6000 Naturaplan Bio- sowie 900 Prix-Garantie-Produkte, zurechtfindet.
Beispielsweise auf dem Weg zum nächsten Highlight – und somit in den begehbaren «Cave du vin»: Hier werden erlesene Wein-Raritäten von renommierten Kellereien präsentiert, zu denen man sich von kompetenten Mitarbeitenden wie Rayonleiter Gabriel Mannhart jederzeit individuell beraten lassen kann. Weinliebhaber, die ihren Geschmack bereits gut kennen, dürfen sich stattdessen über 870 verschiedenen Flaschen freuen. In der breit gefächerten Palette finden sich mit Weinen unter anderem aus Mels oder der Bündner Herrschaft auch Schätze aus der Region.
«Frisch für Sie gemacht»
Wer zum richtigen Wein eine passende Käseplatte reichen will, wird wenige Meter weiter fündig: Die feinen regionalen Produkte in den Kühlregalen machen einem die Entscheidung alles andere als leicht. Bei den Kälteanlagen wird übrigens natürliches und umweltfreundliches CO₂ verwendet, während alle Kühlmöbel mit Türen ausgestattet sind – so stellt Coop sicher, dass der Energiebedarf sowie der CO₂-Ausstoss reduziert werden. Ausserdem wird die Abwärme der Kühlanlagen für die Raumheizung und das Warmwasser genutzt. Und trotz der Kühle, die in dieser Abteilung herrscht, sorgt die moderne und freundliche Einrichtung, unter anderem mit zwei grossen Käsetruhen aus Holz, für eine warme Atmosphäre. Die Holzelemente finden sich denn auch in der Früchte- und Gemüseabteilung wieder. Hier sorgen sie vor allem für Marktstimmung. Aber nicht ganz allein: Der «Marktplatz» im Megastore punktet mit persönlichem Kontakt zu den Mitarbeitenden und einer grossen Auswahl an handgemachten Produkten, «die alle mit sehr viel Liebe zubereitet werden», erklärt Haziri stolz. Mittelpunkt des «Marktplatzes» ist die Frische-Insel, wo das Coop-Personal herzhafte Sandwiches, feinstes Rindstatar oder auch fruchtige Müesli-Variationen sowie Salat-Bowls direkt vor den Augen der Kundinnen und Kunden zubereitet. Alles, was in den Auslagen rund um die Insel mit dem Etikett «Frisch für Sie gemacht» präsentiert wird, ist stets auch handgemacht.
Frisch für die Kundschaft wird auch gebacken – und zwar in der offenen Hausbäckerei. Fast alle der rund 20 verschiedenen Sorten Brot und Kleinbackwaren werden täglich frisch und in Handarbeit produziert. Daneben verwirklicht das Bäckerei/Konditorei-Team rund um Sandra Mächler alle süssen Träume. Wer das nicht glaubt, kann ihnen bei der Zubereitung der kleinen und grossen Meisterwerke immer über die Schulter blicken.
Die bediente Fleisch- mit separater Fischtheke komplettiert den Megastore-Marktplatz schliesslich – und erinnert dabei ein wenig an eine Dorfmetzgerei.
Restaurant neu im Erdgeschoss
Mit frischen Produkten vom «Markplatz» geht es direkt zu den Kassen. Die Self-Check-out-Kassen haben sich von sechs auf zwölf verdoppelt, daneben stehen immer noch vier gewöhnliche Kassen zum Bezahlen bereit.
Nach erledigtem Einkauf gelangt man dann entweder direkt zur Blumenabteilung mit Kiosk oder zum Coop-Restaurant nebenan: Dieses ist nämlich vom Obergeschoss ins Erdgeschoss gezogen. Auch hier sorgen viel Licht, helles Holz und ein modernes Design für eine einladende Atmosphäre. Mit neuerdings 242 Plätzen ist das Restaurant im Vergleich zu früher auch leicht gewachsen. Die Terrasse – mit gewohnt schöner Aussicht – ist jedoch geblieben, ebenso die Spielecke für die jüngsten Gäste.
Verständnis der Kundschaft
Coop hat als Ankermieter eine zentrale Bedeutung für das gesamte Pizolcenter in Mels, welcher die Modernisierung zum Megastore absolut Rechnung trägt. Bis zur Eröffnung seien es aber teils herausfordernde acht Monate gewesen. Auch, weil sich das Bild des Supermarkts aufgrund mehrerer Umbau-Etappen immer wieder verändert hat. Dennoch seien alle Beteiligten stets bemüht gewesen, «einen guten Job zu machen», wie Haziri rückblickend sagt. Und weiter: «Bei einem solchen Unterfangen sind wir natürlich auf das Verständnis der Kundinnen und Kunden angewiesen.» Glücklicherweise hätten sie dieses den hilfsbereiten 54 Mitarbeitenden und Lernenden grösstenteils entgegengebracht.
Die Geduld zahlt sich auf jeden Fall aus, wie der Besuch im neuen Coop-Megastore zeigt. Allerdings wird sie noch etwas länger nötig sein: Voraussichtlich wird es Herbst 2024 werden, bis auch das Obergeschoss fertig umgebaut ist und das Melser Pizolcenter vollständig in neuem Glanz erstrahlt.
Das Coop-Restaurant ist mit dem Umbau ins Erdgeschoss gezogen – Terrasse und Spielecke gibt es jedoch weiterhin.
Livique zieht 2024 ins Pizolcenter ein
Im nächsten Jahr wird Livique das Angebot im Pizolcenter bereichern. Das Einrichtungshaus, das zur Coop-Gruppe gehört, wird im Obergeschoss des Centers einziehen und auf 5000 Quadratmetern sein bewährtes Sortiment anbieten. Im Einkaufszentrum dauern die Bauarbeiten noch bis Herbst 2024 an: Das Obergeschoss wird umgebaut und die Lichthöfe in der Mall werden vergrössert. Die zusätzlichen Dachöffnungen werden für eine angenehme Atmosphäre mit viel Tageslicht im Center sorgen. Das Pizolcenter in Mels beherbergt aktuell 22 Fachgeschäfte und zieht auch Menschen aus dem Glarnerland, Prättigau, Liechtenstein und Rheintal ins Sarganserland. (pd)
Diese Neuerungen bringt der Megastore
Der neue Megastore im Pizolcenter in Mels hat so einiges im Angebot
. Unter anderem darf sich die Kundschaft freuen auf:
• eine offene Hausbäckerei zum Zuschauen,
• eine Frische-Insel mit Take-away- und Traiteur-Produkten, die vor Ort zubereitet werden,
• eine bediente Fleisch- und Fischtheke,
• über 870 Weine, Champagner und Schaumweine,
• einen begehbaren «Cave du vin»,
• eine erweiterte Kosmetikabteilung,
• eine Blumenabteilung und ein Kiosk,
• das Passabene-System und zwölf Self-Check-out-Kassen,
• sowie 26 000 verschiedene Produkte. (nb)
Das bieten die Eröffnungstage
Die Erneuerung wird während drei Tagen ausgiebig gefeiert. Seit gestern Donnerstag und noch
bis morgen Samstag, 2. September, profitiert nicht zuletzt die Kundschaft von diversen Eröffnungsangeboten:
• zehnfache Superpunkte auf alle Einkäufe bei Coop (mit den üblichen Ausnahmen) sowie Konsumationen im Coop-Restaurant,
• Olma- oder Pouletbratwurst sowie vegane Wurst-Alternativen vom Grill für drei Franken,
• Abgabe von kostenlosen Happy-Cola-Flaschen beim Eingang,
• Jamadu, das Maskottchen der Coop-Kinderlinie,
• Glücksrad,
• und Eröffnungswettbewerb mit attraktiven Preisen (1. Preis: Ballonfahrt für drei Personen). (nb)





















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