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Keystone-SDA | Mittwoch, 14. Oktober 2026

Auslöser der Explosion im Wasserkraftwerk Piotta war Schwarzpulver

Die Explosion von Anfang September im Wasserkraftwerk in Piotta TI ist laut einem vorläufigen Bericht des Forensischen Instituts Zürich auf Schwarzpulver zurückzuführen. Beim Unfall kamen zwei Arbeiter ums Leben.

In den vergangenen Wochen seien eine Reihe komplexer technischer Abklärungen angeordnet worden, teilte die Tessiner Staatsanwaltschaft mit. Diese sollten helfen, Ursache und Hergang der Geschehnisse zu rekonstruieren, die am 10. September im alten Wasserkraftwerk in Piotta TI zu einer Explosion geführt hatten.

Die Untersuchungen umfassten auch die Auswertung von Spuren, die von der Kriminaltechnik in Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich (FOR) gesichert wurden, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. Nach dem schweren Arbeitsunfall leitete die Tessiner Staatsanwaltschaft eine Untersuchung ein. Die beiden verstorbenen Männer hatten im alten Wasserkraftwerk Arbeiten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme einer neuen Wasserkraftzentrale durchgeführt.

Aus dem vorläufigen Bericht gehe hervor, dass die Ursache der Explosion auf eine noch zu bestimmende Menge Schwarzpulver zurückzuführen sei, schreibt die Tessiner Staatsanwaltschaft. Neben der Menge müsse auch die Herkunft des Schwarzpulvers noch eingehender untersucht werden. Die Ermittlungen würden fortgeführt.

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