/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der neue Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Dienstag, 19. Mai 2026

Ausschreitungen bei Protesten in Bolivien - Verletzte

Bei Protesten in der bolivianischen Hauptstadt La Paz ist es erneut zu gewaltsamen Zusammenstössen zwischen regierungskritischen Demonstranten und der Polizei gekommen.

Mehrere Personen, darunter auch Polizisten und Journalisten, wurden bei den Ausschreitungen am Montag (Ortszeit) verletzt, wie bolivianische Medien unter Berufung auf Regierung und Polizei berichteten.

Die Demonstranten, darunter neben Bergbauarbeitern, Landwirten und Lehrern auch Anhänger des ehemaligen Staatschefs Evo Morales, hätten versucht, sich gewaltsam Zugang zum Hauptplatz der Stadt vor dem Regierungspalast zu verschaffen. Es seien Steine und Feuerwerkskörper geworfen worden, die Polizei habe mit Tränengas geantwortet. Autos seien in Brand gesetzt und mehrere öffentliche Einrichtungen gestürmt und geplündert worden. Mindestens 95 Menschen seien festgenommen worden, berichtete die Nachrichtenagentur ABI unter Berufung auf die Polizei.

Einige Demonstranten fordern Rücktritt des Präsidenten

Die Proteste dauern bereits seit mehr als zwei Wochen an. Strassensperren rund um La Paz führen mittlerweile zudem zu einem Mangel an Lebensmitteln und Treibstoff in der Metropole. Einige der Demonstranten protestieren gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und fordern Lohnerhöhungen, andere wollen den Rücktritt des Präsidenten erreichen. Das südamerikanische Land steckt seit Jahren in einer tiefen Wirtschaftskrise, die immer wieder Proteste auslöst.

Präsident Rodrigo Paz ist seit November im Amt. Er gehört der christdemokratischen Partei Partido Demócrata Cristiano an, die der politischen Mitte zugeordnet wird. Sein Wahlsieg führte zum Ende einer fast zwei Jahrzehnte währenden Ära linker Regierungen in Bolivien, das lange vom Machtkampf zwischen Morales und seinem ebenfalls linken Nachfolger Luis Arce geprägt war.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.