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Bad Bunny gewinnt Grammy für "Album des Jahres"
Der US-Rapper Bad Bunny hat mit "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" den Grammy für das beste Album gewonnen. Damit wurde bei der Gala in Los Angeles in dieser besonders bedeutenden Kategorie der Musikpreise erstmals ein Album ausgezeichnet, dessen Songtexte komplett auf Spanisch sind. Der aus Puerto Rico stammende 31 Jahre alte Sänger tritt am kommenden Wochenende auch bei der Halbzeitshow des Super Bowl auf.
Auf "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" mischt Bad Bunny moderne Beats mit traditionellen puerto-ricanischen Musikstilen. Das Album ist eine Hommage an seine Heimat Puerto Rico, es geht um Themen wie kulturelle Identität oder Kolonialismus. Es ist sein sechstes Solo-Studioalbum, mit dem er in den USA und mehreren anderen Ländern auf Platz eins der Charts gelandet ist.
Bad Bunny wird bei den Grammys politisch
Der 31-Jährige, der bei den Grammys mehrfach ausgezeichnet wurde, kritisierte auf der Bühne die US-Einwanderungsbehörde ICE. "Bevor ich Gott danke, sage ich: ICE raus!", so der 31-Jährige. Die Gäste im Saal reagierten mit Standing Ovations, Jubel und langem Applaus.
"Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Ausserirdischen, wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner", fuhr er fort.
Der Puertoricaner hatte schon zuvor Kritik an Abschiebungen und Razzien geübt und angekündigt, aus Sorge vor ICE-Einsätzen im Rahmen seiner Welttournee vorerst keine Konzerte in den USA zu spielen.
"Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe", sagte er auf der Bühne. "Deshalb müssen wir anders sein. Wenn wir kämpfen, müssen wir es mit Liebe tun. Wir hassen sie nicht. Wir lieben unser Volk."
















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