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Keystone-SDA | Samstag, 04. April 2026

Bayern und Dortmund siegen in extremis

Bayern München verhindert in der 28. Runde der Bundesliga in extremis die zweite Niederlage der Saison. Der Leader dreht in Freiburg ein 0:2 in ein 3:2. Auch Dortmund siegt spät.

Im Hinspiel in München führte Freiburg nach 17 Minuten mit 2:0 und verlor 2:6. Auch diesmal lagen die Breisgauer mit zwei Toren vorne, wobei das 2:0 erst in der 71. Minute fiel. Dennoch gingen die Münchner als Sieger vom Platz. Die ersten beiden Treffer der Gäste zum Ausgleich erzielte der 20-jährige Tom Bischof mit Weitschüssen in der 81. und 92. Minute. Der Siegtreffer der Bayern gelang dem erst 18-jährigen Lennart Karl in der 99. Minute.

Für die Münchner, die ohne ihren verletzten Top-Torschützen antraten, waren es die Saisontore 94 und 95 in der laufenden Bundesliga. Damit fehlen ihnen noch zwei Treffer zum Torrekord aus der Saison 1971/72, den sie selber aufgestellt haben.

Im November schoss der Schweizer Johan Manzambi das zweite Tor der Freiburger in München. Im Heimspiel traf er nun kurz nach der Pause nach einem Ballgewinn der Gastgeber auf der linken offensiven Seite mit einem Schuss aus rund 25 Metern zum 1:0. Damit hat Manzambi die Hälfte seiner Treffer in dieser Saison gegen die Bayern erzielt. In der 52. und 54. Minute vergab Lucas Höler zwei gute Möglichkeiten zum 2:0. Das Verpasste holte er in der 71. Minute nach einem Eckball nach.

Auch Dortmund siegt spät

Wie die Münchner gewann auch der erste Verfolger, Borussia Dortmund, in der Nachspielzeit. Karim Adeyemi und Julian Brandt trafen in Stuttgart in der 94. respektive 96. Minute zum 2:0. Zuvor hatten die drittplatzierten Gastgeber die Partie über weite Strecken dominiert, fanden aber keinen klaren Abschluss. Dank des späten Sieges bleibt der BVB weiterhin neun Punkte hinter den Bayern.

Mainz dürfte sich endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben. Als der Schweizer Urs Fischer am 7. Dezember das Traineramt übernahm, lag das Team mit sechs Punkten aus 13 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Seither gewann Mainz in 15 Partien 27 Zähler und verlor bloss zweimal. Beide Tore zum 2:1 beim fünftplatzierten Hoffenheim, dem wettbewerbsübergreifend vierten Sieg in Folge, erzielte Philipp Tietz - das entscheidende 2:1 in der 79. Minute. Mainz ist nun Neunter mit einem Vorsprung von neun Punkten auf Platz 16 (St. Pauli).

Sieglos-Serie von Wolfsburg geht weiter

Hinter St. Pauli liegen noch Wolfsburg und Schlusslicht Heidenheim. Wolfsburg ist auch nach dem dritten Spiel unter dem neuen Trainer Dieter Hecking sieglos, verlor bei Bayer Leverkusen trotz einer 3:1-Führung mit 3:6. Insgesamt war es für die Wolfsburger die elfte Partie in Folge ohne Vollerfolg (drei Unentschieden). Der VfL ist seit dem Aufstieg 1997 stets erstklassig, nun wird der erste Abstieg immer wahrscheinlicher. Der Rückstand auf St. Pauli beträgt bei einer Begegnung mehr drei Punkte.

Heidenheim, das acht Zähler Rückstand auf St. Pauli hat, holte auswärts gegen Borussia Mönchengladbach immerhin ein 2:2, was aber - umso mehr nach einer 2:1-Führung - zu wenig ist. Während bei Mönchengladbach Nico Elvedi durchspielte, wurde Leonidas Stergiou bei den Gästen in der 49. Minute eingewechselt.

Zu einem Schweizer Duell kam es auch in der Partie zwischen Hamburg und Augsburg, die 1:1 endete. Allerdings kassierte Miro Muheim auf Seiten des HSV in der 64. Minute nach einem Foul die Rote Karte. Die Schweizer von Augsburg, Fabian Rieder und Cédric Zesiger, sahen Gelb.

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