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Über ein Dutzend Brandopfer werden in Zürich behandelt
Das auf Brandverletzungen spezialisierte Universitätsspital Zürich hat am Donnerstag schon über ein Dutzend Brandopfer aus Crans-Montana VS behandelt. Weiter würden vermutlich folgen, sagte ein Sprecher. Weitere Patienten wurden nach Lausanne und Genf gebracht.
Die Rettungshelikopter würden laufend neue Brandopfer aus Crans-Montana einfliegen, sagte ein Spitalsprecher auf Anfrage von Keystone-SDA. Am Donnerstagmittag seien es bereits über ein Dutzend gewesen.
In der Schweiz gibt es zwei Zentren, die auf Verletzungen dieser Art spezialisiert sind: Die Universitätsspitäler Zürich und Lausanne. Am Universitätsspital Lausanne (CHUV) werden derzeit 22 Brandopfer behandelt, wie eine Sprecherin des Waadtländer Spitals gegenüber Keystone-SDA sagte.
Sie wurden per Helikopter nach dem Brand in Crans-Montana nach Lausanne gebracht. Die Betroffenen würden im Westschweizer Verbrennungszentrum am CHUV sowie auf den Intensivpflegestationen für Erwachsene und Kinder betreut. In den nächsten 24 Stunden werde geprüft, ob Verletzte aus dem Ausland in ihre Heimatländer verlegt werden können.
Das Spital von Sitten, das die meisten Opfer aufnahm, aktivierte den Katastrophenplan. Das Genfer Universitätsspital ist ebenfalls mobilisiert und behandelt derzeit sechs Patienten, von denen vier per Helikopter und zwei per Ambulanz transportiert wurden, wie eine Sprecherin gegenüber Keystone-SDA erklärte.

















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