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Keystone-SDA | Dienstag, 19. Januar 2021

Bergbahnen Flumserberg reagieren auf Grossandrang

Die Bergbahnen Flumserberg (BBF) reagieren auf den Grossandrang vom vergangenen Wochenende. Ab sofort sollen jeweils am Morgen Gäste, die mit dem ÖV anreisen, den Vortritt haben. Parkplätze werden eingeschränkt.

Die Situation in den Flumserbergen müsse besser werden, sagte Regierungspräsident Bruno Damann am Dienstag an einer Medienkonferenz zur Corona-Lage. Ansonsten drohe in letzter Konsequenz eine Schliessung dieses Skigebietes. Man habe den Kontakt mit den Verantwortlichen gesucht.

Die BBF reagierten am späten Nachmittag mit einer Medienmitteilung und kündigten Massnahmen nach der "ausserordentlichen Anreisesituation am Samstag in Unterterzen" an. Die Schneefälle der Vortage und die gute Wetterprognose für Samstag führten bei der Gondelbahn in Unterterzen schon früh zu Wartezeiten.

"Nebst den Gästen, die mit dem ÖV anreisten, parkierten viele Autofahrer aus Angst vor schneebedeckter Bergstrasse bereits früh in Unterterzen", schreiben die BBF. Erschwerend sei hinzugekommen, dass wegen der Corona-Schutzmassnahmen derzeit nur fünf statt acht Personen pro Gondel erlaubt sind.

Beschränkung auf 8000 Gäste

Mit Unterstützung von Polizei und Feuerwehr wurden Kapazitäten begrenzt, der ÖV-Verkehr umgeleitet und die Zufahrten ab Flums gesperrt. Für den restlichen Winter haben die BBF nun beschlossen, einen grossen Teil des Parkplatz-Angebotes einzuschränken beziehungsweise bis jeweils 09.30 Uhr zu sperren.

"Damit wird die Förderkapazität der Gondelbahn See-Jet morgens für die ÖV-Gäste reserviert. Zusätzlich wird für die Umsetzung dieser Massnahmen bei Bedarf die örtliche Feuerwehr zur Unterstützung beigezogen", heisst es im Communiqué.

Bereits seit Dezember werde auf den Einsatz des Shuttle-Bus-Betriebs ab Flums Dorf verzichtet. Damit sei eine Beschränkung des Gebietes auf maximal 8000 Personen sichergestellt. Am vergangenen Samstag befanden sich laut BBF 7000 Gäste am Berg. In coronafreien Wintern verzeichne Flumserberg an Spitzentagen jeweils bis zu 12'000 Gäste.

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