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Bergbahnen Graubünden ziehen gemischte Winterbilanz
Die Bergbahnen Graubünden haben eine gemischte Bilanz des Winters 2025/26 gezogen. Die Saison sei erfolgreich und herausfordernd zugleich gewesen, teilten die Bergbahnen mit.
Im Vergleich zu den Rekordzahlen vom Vorjahr lag die Anzahl Ersteintritte über die gesamte Wintersaison ein Prozent tiefer, schrieben die Verantwortlichen der Bergbahnen Graubünden am Mittwoch in einer Mitteilung. Der Winter 2024/25 war für Graubünden die beste Wintersaison seit 15 Jahren. Der Transportumsatz stieg im Winter 2025/26 um 0,4 Prozent, wie aus der Mitteilung hervorging.
Zu wenig und zu viel Schnee
Eine Herausforderung habe diesen Winter der anfänglich geringe Niederschlag dargestellt. Die Mehrkosten, die durch die Beschneiung der Pisten und deren Präparation entstanden sind, liessen sich laut der Mitteilung noch nicht beziffern. Der fehlende Schnee bis Ende Januar habe die Bedeutung der Beschneiung "als Motor für die Destinationen" unterstrichen, wurde Markus Moser, Präsident der Bergbahnen Graubünden zitiert.
Der ersehnte Schnee sei im Februar gefallen - und habe wiederum Herausforderungen dargestellt. "So konnten die Bergbahnen wegen der Lawinengefahr ihre Gebiete nur gestaffelt öffnen", so Moser. Zwar hätten die Vorzüge des Neuschnees überwogen und auch der März sei erfreulich verlaufen. Doch hätten sich die in der ersten Saisonhälfte verlorenen Ersteintritte nicht mehr aufholen lassen,
Plus im langjährigen Durchschnitt
Über alle erfassten Bergbahnen gesehen, verzeichneten die Bündner Bergbahnen im Fünfjahresdurchschnitt der Ersteintritte ein Plus von 7,3 Prozent und im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre ein Plus von 11,8 Prozent. Der Transportumsatz stieg im langjährigen Vergleich und ohne Abzug der Teuerung um 14,2 Prozent im Fünfjahresdurchschnitt beziehungsweise 24,7 Prozent im Zehnjahresdurchschnitt.
Insgesamt fliessen die Zahlen von 23 Bergbahnunternehmen in den Monitor der Bergbahnen Graubünden mit ein. Der Monitor zeigt, dass die Bahnen der Surselva bei den Ersteintritten mit einem Minus von 2,4 Prozent heuer den grössten Unterschied zum Vorjahr verzeichneten. Im Zehnjahresdurchschnitt legte die Surselva im Vergleich zu den anderen Regionen bei den Ersteintritten jedoch am stärksten zu.

















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