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Keystone-SDA | Samstag, 28. März 2026

Bericht: Thailand einigt sich mit Iran zu Öltransport

Nach Angaben von Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul will der Iran thailändischen Öltankern die sichere Passage der Strasse von Hormus erlauben. Mit dem Iran sei ein Übereinkommen ausgehandelt worden, sagte Anutin nach Angaben der "Bangkok Post" und stellte in Aussicht, dass Ölimporte für das Land bald wieder gewährleistet sein sollten. Weitere Angaben machte er aber zunächst nicht.

Thailand leidet wie ein Grossteil Asiens unter der weitgehenden Blockade der Meerenge vor der Küste Irans, ausgelöst durch den Iran-Krieg, der sich auf die gesamte Golf-Region ausgeweitet hat.

Gleichwohl entschuldigte er sich auf der Pressekonferenz beim thailändischen Volk für das "Chaos", das seine Regierung im Umgang mit den Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Spritpreise im Land verursacht habe. Die Störung der Öllieferungen halte länger an als erwartet, sagte Anutin zur Begründung.

In den ersten drei Wochen des Iran-Kriegs hatte die Regierung die Spritpreise mit Finanzspritzen gedeckelt. Als die Subventionen gestrichen wurden, wartete am Mittwochabend der grosse Preisschock an Thailands Zapfsäulen. Seither sind die Preise weiter gestiegen.

Ein baldiges Ende des Konflikts sei unwahrscheinlich, sagte Anutin. Daher habe die Regierung ihre Massnahmen anpassen müssen. Gleichzeitig rief der Ministerpräsident laut dem Onlinemedium "Khaosod" Privathaushalte auf, Öl zu sparen. "Ich fordere die Öffentlichkeit auf, zuversichtlich zu bleiben, nicht in Panik zu verfallen und nicht zu horten."

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