Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Berlin-Marathon in äthiopischer Hand
Die Äthiopierin Tigst Assefa verpasst am 52. Berlin-Marathon nach einem dramatischen Finish den Weltrekord knapp.
Die 29-Jährige litt auf dem letzten Kilometer plötzlich unter Krämpfen und lief trotzdem in 2:11:04 Stunden Streckenrekord und die drittschnellste Zeit in der Geschichte.
Bei ihrem dritten Triumph in Berlin nach 2022 und 2023 verfehlte Assefa allerdings den Weltrekord von Ruth Chepngetich, die 2024 in Chicago nach 2:09:56 ins Ziel gekommen war und Assefa den Rekord abgenommen hatte. Die Kenianerin ist derzeit wegen eines positiven Dopingtests gesperrt, ihr Weltrekord hat aber Bestand.
Auch bei den Männern ging der Sieg nach Äthiopien. In Abwesenheit des verletzten kenianischen Weltrekordhalters und Vorjahressiegers Sabastian Sawe gewann der 25-jährige Guye Adola in 2:02:50 Stunden.

















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