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Berlin zieht Olympia-Bewerbung zurück
Berlin zieht die Olympia-Bewerbung zwei Tage vor dem Entscheid über den deutschen Kandidaten für die Sommerspiele zurück.
Die Metropole wollte sich mit dem Konzept "Berlin+" gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.
Berlin galt vor dem Entscheid des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) am Samstag hinter München und Köln-Rhein-Ruhr aber nur noch als krasser Aussenseiter.
Das Scheitern hat zahlreiche Gründe. Die Prüfer des DOSB stellten dem Berliner Olympia-Projekt am Dienstag ein schlechteres Zeugnis aus als der Konkurrenz. Und bei den Wahlen am vergangenen Wochenende wurde der schwarz-rote Senat, der die Pläne vorangetrieben hatte, abgewählt. Die Wahlsiegerin Elif Eralp (Linke), die neue Regierende Bürgermeisterin werden könnte, ist Olympia-Gegnerin und hatte bereits den Bewerbungsprozess samt Kosten kritisiert.
Deutschland verfolgt eine Mehrfachstrategie für die Jahre 2036, 2040 und 2044. Das IOC wählt im März 2027 eine erste offizielle Shortlist von Bewerbern, die in einen strategischen Dialog treten. Für 2036 werden derzeit Katar mit Doha und Indien mit Ahmedabad die grössten Chancen eingeräumt.

















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