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Übernahmeangebot für Sportbahnen Braunwald blieb unbeantwortet
Die Skilifte und Bergbahnen in Braunwald bleiben vorerst stillgelegt. Der Hauptaktionär der Sportbahnen AG hat die Frist für ein Übernahmeangebot der Aktion "Bruuwald zäme" unbeantwortet verstreichen lassen, wie die Vereinigung am Sonntag mitteilte.
Man akzeptiere diesen "(Nicht-)Entscheid", teilte "Bruuwald zäme" mit. Das Übernahmeangebot der Aktien sei die letzte Möglichkeit gewesen, die kommende Skisaison zu retten.
Aufgeben will die Vereinigung von Einheimischen und Ferienhausbesitzenden aber nicht. "Wir suchen weiter den Dialog mit allen Seiten", schrieb "Bruuwald zäme". Man ergreife zusammen mit bestehenden Aktionärinnen und Aktionären nächste Schritte, um offene, auch rechtliche Fragen zu klären.
Ende August hatte die Generalversammlung der Sportbahnen AG die Stilllegung der Betriebe beschlossen. Die Sportbahnen kämpften seit Längerem mit finanziellen Problemen. Hohe Kosten und ein verändertes Nachfrageverhalten hätten das bisherige Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig gemacht, hiess es von Seiten des Verwaltungsrats.
Mit diesem Verdikt wollte sich ein Zusammenschluss von Kleinaktionärinnen und -aktionären mit Einheimischen und Ferienhausbesitzenden nicht abfinden. Sie unterbreiteten dem Hauptaktionär Richi Bolt ein Übernahmeangebot seiner Aktien.
Das Angebot belief sich auf 300'000 Franken unter der Bedingung, dass Bolt einem Schuldenerlass zustimme und kurzfristige Verbindlichkeiten tilge. Der Hauptaktionär ist nun aber auf dieses Angebot nicht eingetreten.

















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