Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Beschuldigte werden in Baselbieter Drogenprozess nicht aussagen
Die drei Beschuldigten werden im Prozess um knapp eine halbe Tonne Kokain am Baselbieter Strafgericht keine Aussagen machen. Das haben ihre Verteidiger am Mittwoch zum Prozessauftakt angekündigt.
Auch bezweifelten die Verteidiger in Vorfragen die Zulässigkeit von in Italien erhobenen Beweisen gegen ihre Mandanten, da die Rohdaten nie in die Schweiz übermittelt worden seien. Der Staatsanwalt beantragte die Abweisung dieser Anträge, da die Beweise in einem italienischen Verfahren und nicht als Rechtshilfe für die Schweiz erhoben worden seien.
Die Beschuldigten müssen sich seit Mittwoch vor dem Baselbieter Strafgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, mehrfach versucht zu haben, rund eine halbe Tonne Kokain zu bergen, das in einem zwischenzeitlich in Frenkendorf BL gelagerten Kaffee-Container versteckt war.
Gemäss Anklage handle es sich um strafbares Treffen von Anstalten zu Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Es gilt die Unschuldsvermutung.
















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar