/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Freitag, 02. Oktober 2026

Bildungschancen für Flüchtlingskinder laut UNHCR in Gefahr

Das Uno-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) warnt, dass für Millionen Flüchtlingskinder bald kein Geld mehr für den Schulbesuch da sein könnte. Das Hilfswerk befindet sich in einer tiefen Finanzkrise.

Schon im vergangenen Jahr seien 5,8 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule gegangen, 44 Prozent der schätzungsweise 13,1 Millionen Flüchtlingskinder weltweit, teilte das UNHCR mit Sitz in Genf mit.

In eine Grundschule seien im vergangenen Jahr wenigstens zwei von drei Kindern gegangen, auf weiterführende Schulen hätte es aber nur einer von drei Minderjährigen geschafft. Bei denen, die weiterführende Schulen besuchen konnten, war der Erfolg gross: Erstmals setzten 2025 mehr als 450'000 von ihnen die Lernlaufbahn fort, in Universitäten oder beruflichen Bildungseinrichtungen, wie das UNHCR berichtet. Das waren elf Prozent aller Flüchtlingskinder, nach neun Prozent im Jahr davor (2024).

Auch die Schweiz spart bei Entwicklungshilfe

"Bildung hat mir Chancen eröffnet, die mir durch die Vertreibung sonst vielleicht verwehrt geblieben wären", sagte der im Irak geborene Uno-Hochkommissar für Flüchtlinge, Barham Salih. Seine Familie musste in den Iran fliehen, wo er als Kind eine Flüchtlingsschule besuchte. Er studierte dann in Grossbritannien und machte einen Doktor in Statistik und Computeranwendungen im Ingenieurwesen.

"In einer Zeit, in der die Finanzierung humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit stark unter Druck steht, drohen Kürzungen im Bildungsbereich (...) einer ganzen Generation junger Menschen Chancen zu versperren", sagte Salih.

Der Gesamtbedarf des UNHCR für alle Aktivitäten, in diesem Jahr auf 8,5 Milliarden Dollar veranschlagt, ist erst zu einem Drittel gedeckt. Zahlreiche Länder haben ihre Entwicklungshilfeetats gesenkt, darunter auch die Schweiz. Der Bundesrat plant bis 2030 Einsparungen von rund 113 Millionen Franken bei der internationalen Zusammenarbeit.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.