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Blumentöpfe und Schilder markieren in Appenzell Begegnungszone
Mit grossen Pflanzgefässen und neuen Verkehrsschildern ist in Appenzell der Übergang zu einer Begegnungszone markiert worden. Fussgänger und Fussgängerinnen erhalten Vorrang, Tempo 20 gilt. Die Kantonspolizei will die Regeln bei Bedarf durchsetzen.
Der Bezirk Appenzell hat eine angeordnete Begegnungszone im Dorf Appenzell in den letzten Tagen signalisiert und markiert. An diversen Orten seien nach Vorgabe von Verkehrsplanern grosse Pflanzentöpfe aufgestellt und mit Verkehrssignalen ausgestattet worden, teilt die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden in einer Mitteilung am Donnerstag mit.
Aufgrund ihrer Grösse und der Platzierung erzielten diese eine "gewisse Torwirkung" und markierten den Übergang zur Begegnungszone. Die Standorte der Behälter seien mit der Stützpunktfeuerwehr Appenzell besprochen worden. Erfolgen soll die Bepflanung nach den Eisheiligen.
Für viele Verkehrsteilnehmende seien die Signale "Begegnungszone" neu, schreibt die Kantonspolizei und hält fest, was neu gilt: In einer Begegnungszone dürften zu Fuss gehende Personen die ganze Verkehrsfläche benützen. Sie seien gegenüber den Fahrzeugen vortrittsberechtigt, dürften diese jedoch nicht unnötig behindern. Die Höchstgeschwindigkeit betrage 20 Kilometer pro Stunde. Parkieren sei nur an den durch Signale oder Markierungen gekennzeichneten Stellen erlaubt.
Die Kantonspolizei kündigt in der Mitteilung an, in den nächsten Tagen vermehrt im Dorf Appenzell präsent zu sein und dabei auf die neuen Regelungen hinzuweisen. Später will sie die neue Regelung, wenn nötig, auch mit Sanktionen durchsetzen.

















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