Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Börsenkurse in Ostasien steigen den dritten Tag in Folge
Die Börsen in Ostasien sind angesichts von Hoffnungen auf eine baldige Einigung im Iran-Krieg erneut gestiegen. Der südkoreanische Leitindex Kospi kletterte bis dreieinhalb Stunden nach Handelsstart um 1,7 Prozent.
Der japanische Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte kurz vor Mittag Ortszeit einen ebenfalls kräftigen Aufschlag von rund 2,4 Prozent.
In China sorgten zudem überraschend robuste Konjunkturzahlen für Optimismus an den Börsen. So legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach vorläufigen Daten um 5,0 Prozent während des ersten Jahresquartals zu. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, kletterte rund zwei Stunden nach Handelsbeginn um 0,9 Prozent. Hongkongs Hang Seng Index legte um etwa 1,3 Prozent zu.
In Bezug auf eine mögliche Fortsetzung der US-iranischen Verhandlungen hiess es in einer aktuellen Stellungnahme des Weissen Haus, man sei "zuversichtlich, was die Aussichten auf ein Abkommen" mit dem Iran betrifft. Am Mittwoch hatte US-Präsident Donald Trump dem amerikanischen Fernsehsender Fox News zudem gesagt, dass er glaube, der Iran-Krieg sei "fast vorbei".
Die Ölpreise stiegen am Donnerstag im Zuge der US-Seeblockade der Strasse von Hormus wieder leicht. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni liegt derzeit bei 95,3 Dollar - höher im Vergleich zum Vortag, allerdings weiterhin deutlich unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar.
















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