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Brienzer Bevölkerung darf nach über einem Jahr nach Hause
Die Evakuierung des von einem Bergsturz bedrohten Bündner Dorfes Brienz ist am Montag nach über einem Jahr aufgehoben worden. "Eine grosse Erleichterung", sagte der Gemeindepräsident zu Keystone-SDA.
Es sieht nach Geisterdorf aus. Die meisten Fensterläden sind geschlossen - erst wenige Dorfbewohnende kehren zurück. "Wir hoffen, dass diejenigen, die die Hoffnung nie aufgaben, jetzt zurückkehren können", sagte Daniel Albertin, Gemeindepräsident der Gemeinde Albula, im Gespräch mit Keystone-SDA.
Einer von ihnen ist Hermann Bossi. Er bringt an diesem Montag seine Habseligkeiten zurück in sein Haus. Angst vor den Gesteinsmassen habe er nicht, sagt er zu Keystone-SDA.
Die Aufhebung berge auch Unsicherheit für die Zukunft, so Albertin weiter. Viele Einwohnende haben sich für eine präventive Umsiedlung angemeldet. Die Rückkehr lasse an diesem Entscheid zweifeln.
Unterdessen begann die Gemeinde, abgenommene Verkehrsschilder wieder zu montieren. Diese wurden während den 62 Wochen abgenommen.















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