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Brunner/Hüberli im EM-Viertelfinal gescheitert
An der EM in Polen verbleibt nur noch eine Schweizer Medaillenhoffnung: Adrian Heidrich/Yves Haussener. Die zweifachen Europameisterinnen Nina Brunner/Tanja Hüberli scheitern im Viertelfinal.
Wie vor einem Jahr in Düsseldorf stehen keine Schweizer Frauen in den EM-Halbfinals. Nina Brunner und Tanja Hüberli fanden im Viertelfinal kein Mittel gegen die Französinnen Clémence Vieira/Aline Chamereau und unterlagen ziemlich überraschend 17:21, 21:17, 10:15.
Die Innerschweizerinnen hatten inklusive ihrem Turniersieg in Hamburg letzte Woche in fünf K.o.-Spielen in Folge keinen Satz abgegeben. Die defensiv starke Vieira und die am Block schwer zu überwindende Chamereau waren jedoch im ersten Duell mit Brunner/Hüberli variantenreicher und besser. Die Vorentscheidung im Ferienort Stare Jablonki schafften sie im Entscheidungssatz mit zweimal drei Punkten in Folge - vom 7:7 zum 10:7 und von 11:9 zum 14:9.
Mäder/Kernen im Achtelfinal out
"Die Französinnen kennen wir kaum", hatte Hüberli vor dem Viertelfinal gewarnt. "Deshalb werden wir einige Videos schauen, damit wir ein Bild von ihnen bekommen." Das richtige Mittel fanden sie dabei gegen die letztjährigen EM-Zweiten, die ansonsten aber bislang unter dem Radar blieben, nicht.
Von 2020 bis 2024 hatten die Schweizerinnen fünfmal in Folge EM-Medaillen geholt - darunter die beiden Titel von Brunner und Hüberli 2021 und 2023. Nun müssen sie im nächsten Jahr in Gstaad versuchen, wieder an die im letzten Jahr gerissene Tradition anzuknüpfen.
Joana Mäder und Leona Kernen waren bereits am Morgen im Achtelfinal ausgeschieden. Die Zürcherin und die Berner Oberländerin mussten sich den Litauerinnen Monika Paulikiene und Aine Raupelyte 18:21, 21:19, 12:15 geschlagen geben. Da hatten Brunner/Hüberli noch souverän 21:15, 21:19 gegen Jewa Serdjuk und Daria Romanjuk aus der Ukraine gewonnen. Die beiden Osteuropäerinnen hatten in der Runde zuvor die Geschwister Anouk und Zoé Vergé-Dépré bezwungen.
Heidrich/Haussener als letzte Trumpfkarte
Auf Männer-Seite gab es gleich zweimal den Vergleich zwischen einem Schweizer und einem österreichischen Duo. Beide Seiten gewannen je einmal. Heidrich und Haussener schlugen Timo Hammarberg und Tim Berger 21:13, 22:20. Die nächsten Kontrahenten des Zürchers und des Baslers sind im Viertelfinal die topgesetzten Schweden Jacob Hölting Nilsson/Elmer Andersson.
Zu Ende ist das Turnier für Julian Friedli und Jonathan Jordan. Der Aargauer und der Basler unterlagen Philipp Waller/Moritz Pristauz 20:22, 13:21.

















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