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Keystone-SDA | Freitag, 04. September 2026

Bund verdoppelt Hilfsgelder und entsendet Experten nach Nepal

Nach der Flutkatastrophe in Nepal verdoppelt die Schweiz ihre Hilfe auf zwei Millionen US-Dollar. Zudem sollen drei Schweizer Experten vor Ort beim Wiederaufbau helfen und die Katastrophenvorsorge unterstützen.

Bisher hatte die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) eine Million US-Dollar für Soforthilfe in Nepal bereitgestellt.

Nach einem Aufruf der Vereinten Nationen hat die DEZA nun eine weitere Million gesprochen, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag mitteilte. Mit den Geldern werden unter anderem Trinkwasser, Notunterkünfte und Nahrungsmittel für die betroffene Bevölkerung finanziert.

Zusätzlich zur finanziellen Hilfe reisen zwei Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe nach Nepal. Eine dritte Fachperson wird vor Ort rekrutiert. Sie sollen die nepalesischen Behörden beim sicheren Wiederaufbau und der Stärkung des Katastrophenrisikomanagements unterstützen.

Die Zahl der Todesopfer in Nepal stieg bis Freitag auf 1290, rund 4800 Menschen wurden noch vermisst. Auch aus dem benachbarten Tibet wurden 31 Tote und über 500 Vermisste gemeldet.

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