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Bundesanwaltschaft beantragt Haft für Winterthurer Messerstecher
Die Bundesanwaltschaft hat am Freitag Untersuchungshaft für den Winterthurer Messerstecher beantragt. Sie führt ein Strafverfahren wegen Verdachts auf mehrfachen versuchten Mord und Unterstützung einer terroristischen Organisation.
Im Zentrum der Ermittlungen stehe nun das Motiv der Tat in Winterthur. Dieses werde sorgfältig abgeklärt. "Dazu gehört auch die gründliche Aufarbeitung der Vorgeschichte des mutmasslichen Täters", heisst es in einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft. Im Vordergrund stehe zurzeit die Hypothese eines terroristisch motivierten Anschlags. Bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils gelte die Unschuldsvermutung.
Der 31-jährige vorbestrafte Islamist hatte sich erst am Montag in verwirrtem Zustand selber bei der Polizei gemeldet. Diese wies ihn über eine fürsorgerische Unterbringung in die Psychiatrie ein. Am Mittwoch durfte der Mann die Klinik verlassen. Am Tag darauf stach der mutmassliche Täter am Winterthurer Bahnhof auf drei Passanten ein.


















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