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Chinas Kommunistische Partei wächst – aber langsamer
Trotz laufender Anti-Korruptionskampagnen ist die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) wieder um Hunderttausende Mitglieder gewachsen. Stand 31. Dezember 2025 zählte die KPCh nach eigenen Angaben fast 101,29 Millionen Mitglieder und damit 1,01 Millionen mehr als 2024.
Allerdings lag die Zuwachsrate nur noch bei 1 Prozent, wie die Partei einen Tag vor dem 105. Jahrestag ihrer Gründung mitteilte, was der niedrigste Wert der vergangenen 5 Jahre ist. 2021 betrug die Wachstumsrate noch 3,7 Prozent.
Partei wird älter und weiblicher
Die allein regierende Partei in dem Land mit rund 1,4 Milliarden Menschen zählt zu den grössten und mächtigsten der Welt. Eine Mitgliedschaft gilt mitunter als vorteilhaft für die Karriere in Staatsunternehmen oder an Universitäten. Die neuen Daten zeigten ausserdem, dass der Frauenanteil leicht auf 31,5 Prozent stieg und fast 6 von 10 Mitgliedern einen Hochschulabschluss haben.
Parallel spiegelt die KPCh den gesamtgesellschaftlichen Überalterungstrend wider: Mit 29,5 Prozent war die Altersgruppe der Menschen über 61 Jahre die grösste, während die Zahl der unter 30-Jährigen im Vorjahresvergleich leicht schrumpfte.
Korruption weiter ein Problem
Doch in der Partei rumort es seit einigen Jahren. Seit 2012 treibt Staats- und Parteichef Xi Jinping eine strenge Anti-Korruptionskampagne voran, die auch höchste Parteikader ins Visier nahm. Im vergangenen Jahr erhielten nach offiziellen Angaben fast eine Million Parteimitglieder Disziplinar- oder Verwaltungsstrafen.

















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