/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Wirtschaft
Keystone-SDA | Freitag, 11. September 2026

Chinesischer Paketdienst Speedaf greift Schweizer Zusteller an

Im Schweizer Paketmarkt zeichnet sich ein neuer Konkurrenzkampf ab. Der chinesische Logistikdienstleister Speedaf baut hierzulande ein eigenes Paketnetz auf und könnte damit die etablierten Anbieter Post, Planzer, DPD und DHL gehörig unter Druck setzen.

Speedaf ist auf grenzüberschreitende Logistik spezialisiert und in mehr als 30 Ländern in Afrika, Südasien und dem Nahen Osten aktiv. Das Unternehmen befördert unter anderem Pakete der chinesischen Onlineplattformen Shein, Temu und Aliexpress.

In der Schweiz sind ein Sortierzentrum für bis zu 50'000 Sendungen täglich sowie regionale Verteilzentren in Zürich, Bern und Lausanne geplant, wie Recherchen der Nachrichtenagentur AWP zeigen. Der erst im April gegründete Schweizer Ableger ist bereits operativ tätig, wie ein Personalvertreter auf Anfrage sagte. Es werde schon eine beträchtliche Menge befördert, konkrete Zahlen nannte er nicht.

Für die Auslieferung will Speedaf ein Netz lokaler Paketdienste, Flottenbetreiber und selbständiger Zustellpartner aufbauen. Diese sollen laut Firmenunterlagen auch Schweizer Onlinehändler, Detailhändler und KMU als Kunden gewinnen. Damit würde Speedaf über Importpakete hinaus direkt ins Inlandgeschäft der etablierten Paketdienste vorstossen.

Ein führender Vertreter der Schweizer Zustellbranche warnte gegenüber AWP davor, den neuen Konkurrenten zu unterschätzen. Dank des direkten Zugangs zu grossen Paketmengen aus China könne Speedaf rasch wachsen. "Innerhalb von ein bis zwei Jahren könnte das Unternehmen zu einem der grossen Anbieter im Schweizer Paketmarkt aufsteigen."

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.