/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Mittwoch, 01. Juli 2026

Das zwiespältige Comeback von Serena Williams

Serena Williams' Comeback nach vier Jahren mit einer Erstrunden-Niederlage in Wimbledon lässt viele offene Fragen zurück. Selber beantwortet sie keine.

Eine halbe Stunde nach der Dreisatz-Niederlage gegen die Weltnummer 87 Maya Joint meldet der Lautsprecher im Mediencenter von Wimbledon noch immer die gleiche Nachricht: "Wir warten auf ein Update von Serena Williams." Wenig später wird dann Gewissheit, was die etwas erfahreneren Journalisten bereits geahnt haben: "Leider kann Serena Williams heute Abend keine Medientermine wahrnehmen." Im Klartext: Die 44-jährige Amerikanerin hat keine Lust, ihre eigentlich obligatorische Pflicht zu erfüllen und Fragen zu beantworten.

Davon hätte es eine Fülle gegeben. Die mit 23 Grand-Slam-Titeln erfolgreichste Spielerin der Profiära machte vier Jahre nach ihrem Rücktritt und als mittlerweile zweifache Mutter einen zwiespältigen Eindruck. Sie hielt mit der 24 Jahre jüngeren Australierin Maya Joint durchaus mit und zeigte auch einige ihrer grossen Stärken, die sie zur Sportlegende gemacht haben.

Krachende Aufschläge, fehlende Fitness

Mehrere Male donnert sie auf dem wegen der drohenden Dunkelheit geschlossenen Centre Court Aufschläge mit 190 und mehr km/h ins Feld, so unter anderem, als sie im Tiebreak des zweiten Satzes einen Matchball brillant abwehrt. Zweimal holt Williams im zweiten Durchgang einen Breakrückstand auf und erzwingt schliesslich einen Entscheidungssatz. Sie hat das Tennisspielen nicht verlernt, so viel ist klar.

Auf der anderen Seite begeht die Amerikanerin viele Fehler und bewegt sich schlecht. Immer wieder wird sie von der Gegnerin auf dem falschen Fuss erwischt oder versucht gar nicht erst, nach einem Ball zu laufen. Und im dritten Satz, in dem sie noch mit einem Break führt, baut Williams körperlich deutlich ab und gewinnt nur noch eines der letzten sechs Games.

Es ist eine Partie auf gutem Niveau, das die beiden Spielerinnen den 15'000 Zuschauern - darunter Williams' Ehemann Alex Ohanian und zumindest teilweise die Töchter Olympia (8) und Adira (2) - liefern. Joint spielt besser, als es ihre jüngste Bilanz mit zehn Niederlagen in Folge auf der WTA-Tour seit Januar vermuten lässt, auch wenn sie in der Nacht zuvor kaum ein Auge zugemacht hat, wie sie verrät.

Grossartige Atmosphäre

Von Williams gibt es nur ein kurzes schriftliches Statement. "Es war grossartig, zurück in Wimbledon zu sein", lässt sie ausrichten. "Die Atmosphäre war unglaublich, und ich habe es genossen. Es sind diese Momente, die ich mehr als alles andere vermisst habe." Gerne hätte man gewusst, wie ihre weiteren Pläne aussehen. Wird sie wieder regelmässig Einzel spielen? Wenn ja, darf man erwarten, dass sie bis zum US Open mit mehr Matchpraxis deutlich stärker sein wird. In Wimbledon spielt sie auch noch Doppel mit Schwester Venus. Vielleicht gibt sie ja danach tiefere Einblicke in ihre Planung.

Fakt ist, dass die Zeit auch für eine Serena Williams nicht stehen bleibt. Die Schwächen, die ihr am (vorläufigen) Ende der Karriere im Weg standen, sind in der Zwischenzeit mit Sicherheit nicht kleiner geworden. Ihr letzter grosser Titel liegt mittlerweile neun Jahre zurück. Klar ist aber auch, dass Williams' weiterer Weg noch genauer beleuchtet wird und dem Tennissport Schlagzeilen bescheren wird.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.