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Davos stellt 36 Bussen wegen temporären WEF-Bauten aus
Die Gemeinde Davos hat die Bewilligungen für temporäre Bauten während des WEF verschärft. 2026 wurden rund 60 Verstösse gemeldet. Bis jetzt wurden gemäss einer Mitteilung der Gemeinde 36 Bussen ausgesprochen, bei sieben Fällen laufen Verfahren. In einem Fall betrug die Busse 50'000 Franken.
Die Statthalterin von Davos, Valérie Favre Accola (SVP), nennt einige Beispiele für geahndete Vergehen. "Es gibt logistische Verstösse, zum Beispiel wenn LKWs Material ausserhalb der vorgeschriebenen Zeiten laden oder entladen. Und dann gibt es noch schwerwiegende Verstösse, etwa wenn Brandschutzvorschriften nicht eingehalten werden oder ohne Baubewilligung gebaut wird", erklärte sie gegenüber Keystone-SDA.
Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen legt der Gemeinderat die Höhe der Bussen basierend auf der Schwere der Tat und der finanziellen Situation der betroffenen Unternehmen fest. Die Obergrenze ist auf maximal 40'000 Franken festgelegt. Ein als "ausserordentlich schwer" bezeichneter Fall wurde jedoch mit 50 000 Franken gebüsst, was das Gesetz zulässt. "Zu diesem Fall können wir aus Datenschutzgründen keine weiteren Informationen geben", so Favre Accola.
Bei besonders schweren Verstössen kann der Kleine Landrat im Folgejahr zudem die Baubewilligung verweigern. "Das ist für die Unternehmen schlimmer als eine Busse", betonte Favre Accola.
Obergrenze von 125 Gesuchen
Jedes Jahr entstehen während des WEF über 150 Bauprojekte oder temporäre Umnutzungen. Verschiedene Lokale und Geschäfte werden für andere Zwecke genutzt, beispielsweise von teilnehmenden Ländern oder Unternehmen.
Für die kommenden Austragungen wird das maximale Kontingent auf 125 Baugesuche beschränkt. Werden mehr Gesuche eingereicht, werden diese anhand eines Punktesystems klassifiziert.

















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