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Sarganserland
Donnerstag, 03. Februar 2022

Die «goldenen Tage von Sapporo»

An den Olympischen Spielen 1972 in Sapporo schreiben Marie-Theres Nadig und Edi Bruggmann mit ihren Erfolgen Geschichte. Zum 50-Jahr-Jubiläum widmet der «Sarganserländer» diesen «goldenen Tage» in der morgigen Ausgabe einige Sonderseiten.

Am 5. Februar 1972 gewann die Flumserbergerin Marie-Theres Nadig als 17-Jährige den Abfahrtslauf an den Olympischen Spielen in Sapporo, drei Tage später doppelte sie gar mit dem Sieg im Riesenslalom nach. Und der Flumserberger Edi Bruggmann holt sich kurz darauf die Silbermedaille, ebenfalls im Riesenslalom. «Die Medaillen von Maite haben mich fast verpflichtet, auch mit einer nach Hause zu kommen», sagte er damals scherzhaft nach dem Rennen. Und während die beiden in Japan mit den Teamkolleginnen und -kollegen ihre Erfolge feiern – daneben gab es zwei weitere Schweizer Olympiasiege, zwei silberne und drei bronzene Auszeichungen – feiert die Schweiz mit. Flums erst recht – tagelang. Nächtelang. 

Diese «goldenen Tage» von Sapporo sind heuer 50 Jahre her. Unvermeidlich, dass nach dieser langen Zeit die eine oder andere Erinnerung etwas verblasst. Deshalb widmet der «Sarganserländer» Sapporo in der Ausgabe von morgen Freitag acht Seiten, auf denen folgende Beiträge zu lesen sein werden:

  • Die Einzigartige
    Marie-Theres Nadig löste vor 50 Jahren mit ihren Olympiasiegen eine landesweite Euphorie aus. Wehmütige Gedanken hegt sie aber keine.

  • Der Silberheld vom Kleinberg
    Neben Marie-Theres Nadig war Edmund «Edi» Bruggmann der gefeierte Mann in Flums nach seinem Olympiasilber im Riesenslalom. «Ich wusste, dass er gut fahren wird», sagt seine Ehefrau Ursula Bruggmann. Nur: Die Silbermedaille ist weg.

  • Bleibt das Skifest unvergesslich?
    Heute informiert Christoph Gull die Bürgerschaft über das Geschehen in Flums. Damals informierte er seine Kolleginnen und Kollegen über die Spiele in Sapporo.

  • 102 Kleber: Pius und sein roter Citroën

  • Wie die Winterspiele 1972 zu einem Mythos wurden
    «Ogis Leute siegen heute»: Die «goldenen Tage» von Sapporo waren für die Schweiz ein Lagerfeuer-Ereignis wie die Mondlandung für die Welt. Adolf Ogi legte den Grundstein für eine aussergewöhnliche Politkarriere, Bernhard Russi wurde zum ewigen Schweizer Sportstar. Wäre heute so etwas noch möglich? Eine Reportage der NZZ.

  • Auf einen Sprung in Flums vorbei
    Beim Empfang nach den Olympischen Spielen in Sapporo sind Maite Nadig und Edi Bruggmann von zwei jungen Flumser Fallschirmspringern überrascht worden. Sie überbrachten Grüsse aus der Luft – und erinnern sich noch gut an diesen Tag.

  • Sechs Fragen an BBF-Chef Mario Bislin

  • Legendär: So sah der «Sarganserländer» am 20. März 1972 aus

  • Auf den Schultern der Skilehrer
    Franz Bärtsch und Anton «Toni» Wildhaber heissen die Skilehrer, die Marie-Theres Nadig beim grossen Empfang nach den Olympischen Spielen in Japan auf die Schultern gehievt und mit ihr durch die jubelnde Menge in Flums spaziert sind. Heute erzählen sie, wie sie diese «goldenen Tage» vor 50 Jahren erlebt haben. 

Übrigens: Am Ende der Bildergalerie findet sich ein Video der Siegesfahrt von Maite Nadig. Viel Vergnügen beim Stöbern!

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