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Keystone-SDA | Sonntag, 22. Februar 2026

Delegationsleiter Ralph Stöckli: "Erwartungen übererfüllt"

Sportlich hervorragend, organisatorisch gut, aber mit Verbesserungspotenzial - so fällt die Olympia-Bilanz des Schweizer Delegationsleiters Ralph Stöckli der Winterspiele in Mailand-Cortina aus.

Sportlich blieben aus Schweizer Sicht in den vergangenen sechzehn Tagen kaum Wünsche offen. Mit 23 Medaillen wurde der bisherige Rekord von 15 Medaillen (1988, 2018 und 2022 gleich dreimal erreicht) regelrecht pulverisiert. Selbst, wenn man in Betracht zieht, dass die Anzahl der Wettkämpfe laufend zunimmt, ist dies ein sehr guter Wert.

Der Delegationsleiter Ralph Stöckli hatte im Vorfeld bewusst auf eine Medaillenprognose verzichtet, jedoch die letzten Spiele in Korea und China als Massstab herangezogen. Entsprechend kann er nun zufrieden feststellen: "Die Erwartungen wurden übererfüllt. Es ist den Athletinnen und Athleten überdurchschnittlich gut gelungen, am Tag X die Bestleistung abzurufen."

Grössere Breite an Sportarten und Verbänden

Auch Stöckli ist bewusst, dass man recht stark vom Skiteam der Männer abhängig ist, und da von einzelnen Athleten wie Franjo von Allmen, Loïc Meillard und Marco Odermatt, die alle dreimal Edelmetall holten. "Aber das ist für ein kleines Land wie wir normal." Der ehemalige Spitzencurler streicht aber auch heraus, dass vor vier Jahren in drei verschiedenen Sportarten Medaillen gewonnen wurden und nun in acht (wobei mit dem Ski-Patrouillenlauf auch eine neue hinzukam). Damals gingen alle Medaillen auf das Konto des gleichen Verbandes (Swiss-Ski); diesmal steuerten fünf Verbände Medaille(n) bei.

Als herausragenden Moment hat Stöckli den Tag im Val di Fiemme erlebt, als die Langläuferinnen Nadine Fähndrich und Nadja Kälin im Teamsprint zu Silber liefen, während bei den Männern Valerio Grond und Janik Riebli die Medaille als Vierte knapp verpassten. "Da zeigt sich, wie nahe im Sport Freud und Leid beisammen liegen." Schwierige Momente seien die Verletzungen von Freestyle-Skifahrerin Mathilde Gremaud, Snowboarder Jan Scherrer oder Hockeyspieler Kevin Fiala gewesen.

"Die Sportförderung in der Schweiz funktioniert", zieht Stöckli das sportliche Fazit. "Wir sind aber speziell im Wintersport gefordert. Wir müssen das Augenmerk auf niederschwellige Angebote legen, um die Menschen zum Sport zu bringen." Die Athletinnen und Athleten hätten in den letzten Wochen aber mit Sicherheit "viele Leute inspiriert".

Grazie mille, Italia

Stöckli zieht auch eine organisatorische Bilanz dieser ersten Spiele mit einem dezentralen Konzept. Insgesamt lobt er die Veranstalter. "Grazie mille, Italia", betont der Ostschweizer. "Das Konzept war mutig und eine grosse Herausforderung, aber wir haben gesehen, es kann funktionieren." Dass zum Teil moniert wurde, der olympische Geist habe an gewissen Orten gefehlt, bestätigt auch Stöckli.

Daraus gelte es, Lehren zu ziehen. "An vielen Orten hat eine tolle Stimmung geherrscht, an anderen mit nur einer Sportart weniger." Eine Erkenntnis: Medaillenfeiern vor Fans im Ortszentrum wären den zum Teil reichlich sterilen gleich im Anschluss an den Wettkampf im Stadion vorzuziehen. Sie würden wohl für mehr Atmosphäre sorgen.

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