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Keystone-SDA | Sonntag, 03. Mai 2026

Demokrat: Neue Luftangriffe im Iran brächten keinen Durchbruch

Der führende Demokrat im Streitkräfteausschuss des US-Senats, Jack Reed, hält eine mögliche Wiederaufnahme von Luftangriffen im Iran für nicht zielführend. Er glaube nicht, dass das die Entschlossenheit der Iraner brechen würde, weiter durchzuhalten, sagte Reed dem Sender ABC News. "Und ein Grund dafür ist, dass es für sie um ihre Existenz geht."

Er gehe davon aus, dass die Iraner nach den Angriffen auf ihre Führung und den scharfen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump für sich nur eine Option sähen: "weiterkämpfen". Reed plädierte vor diesem Hintergrund dafür, dass die USA Verhandlungen ernsthaft angehen müssten.

"Ich glaube nicht, dass der Präsident einen Plan hat", kritisierte Reed Trumps Vorgehen im Iran. Er denke, dass der US-Präsident impulsiv handele und von Tag zu Tag entscheide, je nachdem, wie er sich gerade fühle.

Wie es um die Verhandlungen steht

Aktuell gilt im Iran-Krieg eine Waffenruhe, doch bei den diplomatischen Bemühungen ist bislang kein Durchbruch in Sicht. Der Iran hatte in dem diplomatischen Prozess jüngst einen neuen Vorschlag übermittelt. Nach Angaben des iranischen Aussenministeriums von Sonntag haben die USA darauf auch bereits geantwortet - öffentlich hatte Trump aber bislang nur die Prüfung des Vorschlags angekündigt und sich dabei skeptisch gezeigt.

Er könne sich nicht vorstellen, dass dieser akzeptabel sein werde, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social, ohne auf Details einzugehen. Zugleich warnte er, es bestehe weiter die Möglichkeit, den Iran wieder anzugreifen, sollte sich die iranische Führung in seinen Augen falsch verhalten.

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