Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Der Abend der Abschiede
In der 52. und abschliessenden Runde der National League fallen die letzten Entscheidungen. Vor allem aber steht der Abend auch im Zeichen einiger Abschiede. Das sind Fakten der Spiele vom Montag.
Die ZSC Lions schlossen die Qualifikation mit dem neunten Auswärtssieg in Serie ab. Die Tore des Titelverteidigers zum 2:0-Erfolg gegen die SCL Tigers erzielten Chris Baltisberger (33.) und Rudolfs Balcers (39.), wobei der Langnauer Goalie Robin Meyer vor dem 0:1 nicht die beste Figur machte. Das Schussverhältnis im Mitteldrittel lautete 12:2 zugunsten der Lions. Im Schlussabschnitt erspielten sich die Langnauer zwar einige gute Chancen, sie brachten den Puck aber trotz 18 Torschüssen nicht am starken Simon Hrubec vorbei. Der Tscheche feierte seinen sechsten Shutout in dieser Saison, womit er in dieser Statistik die Nummer 1 ist. Somit endete die Zeit von Captain Harri Pesonen nach sieben Saisons bei den Tigers nach mit einer Zu-Null-Niederlage.
Servette mit dem fünften Sieg in Folge
Servette steht erstmals seit dem Meistertitel vor drei Jahren wieder in den Playoffs - und das als Drittplatzierter sehr souverän. Kloten leistete in seinem letzten Spiel vor dem Ferienbeginn beim 7:0 keinen grossen Widerstand. Mit dem 3:0 in der 22. Minute - alle drei Tore durch die überragende Finnen-Fraktion erzielt - war mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Servette gewann die dritte Partie in Folge, und in dieser Saison elf von zwölf möglichen Punkten gegen die Zürcher Unterländer. Damit ging auch die Karriere des Klotener Urgesteins und Captains Steve Kellenberger zu Ende.
Lugano mit dem nutzlosen Sieg
Der HC Lugano erfüllte seine Pflicht mit einem 4:1-Sieg gegen den EV Zug, konnte sich jedoch vom 5. Platz nicht mehr in die Top verbessern und sich damit das Heimrecht für die Playoff-Viertelfinals verbessern. Diese Chance hatten sie sich zuvor drei Niederlagen in Serie verspielt. Einar Emanuelsson und Santeri Alatalo sorgten bereits im Startdrittel für eine 2:0-Führung. In den letzten fünf Minuten erzielte Markus Granlund noch zwei Treffer und holte sich damit die Topskorer-Krone.
Stransky verpasst Topskorer-Krone
Der HC Davos schloss seine herausragende Regular Season standesgemäss mit einem 5:2-Sieg gegen den EHC Biel ab. Kleiner Wermutstropfen: Captain Matej Stransky blieb ohne Skorerpunkt und verpasste es, als erster HCD-Spieler seit Lonny Bohonos vor 25 Jahren Liga-Topskorer zu werden. Ein Punkt fehlt auf Markus Granlund. Zudem dürfte der Tscheche Ende Saison ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages in die Heimat zurückkehren.
Fribourg macht die 100 voll
Fribourg-Gottéron gewann zum Abschluss das Prestigeduell bei Bern 4:3 und schaffte damit genau die Marke von 100 Punkten. Zehn von zwölf möglichen Zählern holten sie gegen den Erzrivalen, den sie schon in der letzten Saison in den Playoffs ausgebootet hatten. Der SCB schwächelt ausgerechnet vor dem kapitalen Play-In gegen Biel nach nur einem Sieg in den letzten sechs Partien.
Lakers in Playoff-Form
Die Rapperswil-Jona Lakers steigen mit breiten Schultern in den Kampf um die Playoffs. Das 6:2 gegen Ambri-Piotta war der sechste Sieg aus den letzten sieben Partien und der vierte in Folge. Sandro Zangger erzielte den Siegtreffer in der 52. Minute. Die Lakers nehmen das Play-In gegen Zug gehen damit in besserer Form ins Play-In als der Gegner aus Zug.
Ajoie holt sich Moral für das Playout
Ajoie beendete zum Abschluss der Qualifikation eine Serie von sieben Niederlagen und holte sich so etwas Moral für das Playout gegen Ambri-Piotta. In Lausanne gewann das Schlusslicht nach zweimaligem Rückstand (durch Doppel-Torschütze Austin Czarnik) 3:2 nach Penaltyschiessen. Im Shootout trafen Philip-Michael Devos und Julius Nättinen.
Telegramme:
SCL Tigers - ZSC Lions 0:2 (0:0, 0:2, 0:0)
5416 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Dipietro, Altmann/Duc. - Tore: 33. Chris Baltisberger (Trutmann, Schwendeler) 0:1. 39. Balcers (Andrighetto, Grant) 0:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Petersson; Andrighetto.
SCL Tigers: Meyer; Phil Baltisberger, Riikola; Kinnunen, Mathys; Erni, Paschoud; Lehmann; Rohrbach, Björninen, Pesonen; Petersson, Felcman, Mäenalanen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Allenspach; Petrini, Salzgeber, Lapinskis; Bachofner.
ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Lehtonen; Ustinkov, Marti; Trutmann, Schwendeler; Oejdemark; Andrighetto, Grant, Balcers; Frödén, Lammikko, Hollenstein; Rohrer, Baechler, Gruber; Chris Baltisberger, Sigrist, Schreiber; Endo Meier.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Noah Meier (verletzt) und Malone (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Bader, Geering, Malgin, Riedi, Weber (alle verletzt) und Sundström (überzähliger Ausländer). SCL Tigers ab 57:23 ohne Torhüter.
Genève-Servette - Kloten 7:0 (2:0, 3:0, 2:0)
6342 Zuschauer. - SR Kaukokari (FIN)/Gerber, Urfer/Meusy. - Tore: 1. (0:56) Manninen (Saarijärvi, Puljujärvi) 1:0. 20. (19:59) Manninen (Granlund/Powerplaytor) 2:0. 22. Saarijärvi (Granlund, Puljujärvi) 3:0. 35. Le Coultre 4:0. 39. Hischier (Praplan) 5:0. 55. Granlund (Puljujärvi, Saarijärvi) 6:0. 59. Granlund (Manninen) 7:0. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Kloten. - PostFinance-Topskorer: Granlund; Meyer.
Genève-Servette: Charlin; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter, Schneller; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Akeson, Jooris, Vesey; Ignatavicius, Praplan, Hischier; Miranda, Verboon, Rod.
Kloten: Fadani (46. Waeber); Delémont, Lindroth; Profico, Wolf; Hausheer, Steiner; Kellenberger; Meyer, Gignac, Morley; Aberg, Henry, Ramel; Simic, Leino, Simon Meier; Weibel, Schäppi, Derungs; Rafael Meier.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bozon, Brassard, Pouliot und Richard (alle verletzt), Kloten ohne Diem, Klok (beide verletzt) und Puhakka (krank).
Davos - Biel 5:2 (2:0, 2:0, 1:2)
4656 Zuschauer. - SR Wiegand/Hungerbühler, Obwegeser/Bichsel. - Tore: 10. (9:19) Tambellini (Ryfors, Jung) 1:0. 11. (10:59) Egli (Guebey) 2:0. 27. Tambellini (Zadina/Powerplaytor) 3:0. 38. Frick (Calle Andersson) 4:0. 44. Ryfors (Frick) 5:0. 50. Sever (Sallinen, Haas) 5:1. 57. Müller (Sablatnig) 5:2. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Zadina; Lias Andersson.
Davos: Taponen; Frick, Claesson; Guebey, Barandun; Calle Andersson, Jung; Minder; Lemieux, Waidacher, Zadina; Aebli, Nussbaumer, Gredig; Frehner, Ryfors, Tambellini; Knak, Egli, Parrée.
Biel: Janett; Hultström, Zryd; Dionicio, Blessing; Christen, Stampfli; Aeschbach; Huuhtanen, Lias Andersson, Braillard; Sallinen, Haas, Sever; Sylvegard, Neuenschwander, Bärtschi; Sablatnig, Müller, Kneubuehler; Villard.
Bemerkungen: Davos ohne Corvi, Gross, Hollenstein (alle verletzt), Asplund, Dahlbeck und Stransky (alle überzählige Ausländer), Biel ohne Grossmann (verletzt), Burren, Cajka (beide krank), Rajala und Säteri (beide überzählige Ausländer).
Lugano - Zug 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
5941 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Piechaczek (GER), Cattaneo/Bürgy. - Tore: 17. Emanuelsson (Kupari) 1:0. 19. Alatalo 2:0. 47. Carrick 3:0. 51. Sanford (Aebischer, Fazzini) 4:0. 59. Lindemann (Truog, Riva) 4:1. - Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Fazzini; Kubalik.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Jesper Peltonen; Carrick, Brian Zanetti; Aebischer, Meile; Togni; Simion, Thürkauf, Sekac; Fazzini, Sanford, Canonica; Kupari, Valk, Emanuelsson; Marco Zanetti, Morini, Bertaggia; Tanner.
Zug: Wolf; Bengtsson, Stadler; Diaz, Sklenicka; Schlumpf, Riva; Guerra; Kubalik, Tatar, Herzog; Künzle, Senteler, Vozenilek; Eggenberger, Lilja, Hofmann; Truog, Leuenberger, Lindemann.
Bemerkungen: Lugano ohne Dahlström, Müller, Aleksi Peltonen (alle verletzt) und Perlini (krank), Zug ohne Balestra, Martschini, Wingerli (alle verletzt) und Kovar (überzähliger Ausländer).
Bern - Fribourg-Gottéron 3:4 (0:2, 2:0, 1:2)
16'471 Zuschauer. - SR Borga/Stricker, Steenstra (CAN)/Humair. - Tore: 3. Sprunger (Bertschy, Rathgeb/Powerplaytor) 0:1. 18. Rau (Borgström/Powerplaytor) 0:2. 30. (29:25) Untersander (Sgarbossa) 1:2. 31. (30:57) Bemström 2:2. 46. Biasca (Bertschy) 2:3. 51. Nathan Marchon (Kapla, Borgström) 2:4. 53. Ejdsell (Marc Marchon, Häman Aktell/Powerplaytor) 3:4. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Ejdsell; Schmid.
Bern: Zurkirchen; Loeffel, Kreis; Untersander, Rhyn; Kindschi, Häman Aktell; Füllemann; Merelä, Aaltonen, Alge; Ejdsell, Sgarbossa, Lehmann; Bemström, Müller, Marc Marchon; Schild, Levin Moser, Bont.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Johnson, Streule; Jecker, Arola; Seiler; Rau, Schmid, Rattie; Bertschy, Borgström, Biasca; Sprunger, De la Rose, Nathan Marchon; Nicolet, Walser, Dorthe; Reber.
Bemerkungen: Bern ohne Baumgartner, Graf, Lindholm, Simon Moser, Ritzmann, Vermin (alle verletzt), Scherwey (krank), Iakovenko und Reideborn (beide überzählige Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Glauser, Sörensen, Wallmark (alle verletzt) und Nemeth (überzähliger Ausländer). Bern ab 57:43 ohne Torhüter.
Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 6:2 (2:1, 0:0, 4:1)
4562 Zuschauer. - SR Tscherrig/Ruprecht, Schlegel/Bachelut. - Tore: 7. Henauer (Albrecht, Hofer) 1:0. 12. Formenton (De Luca, Heed) 1:1. 14. Strömwall (Lammer, Moy/Powerplaytor) 2:1. 42. Bachmann (Borradori) 2:2. 52. Zangger 3:2. 56. Moy 4:2 (ins leere Tor). 58. (57:16) Fritz (Unterzahltor!) 5:2 (ins leere Tor). 58. (57:24) Hofer (Unterzahltor!) 6:2 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Moy; Virtanen.
Rapperswil-Jona Lakers: Punnenovs; Honka, Maier; Capaul, Larsson; Henauer, Jelovac; Kellenberger, Dufner; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Moy, Lammer; Hornecker, Fritz, Jensen; Hofer, Albrecht, Graf.
Ambri-Piotta: Senn; Dario Wüthrich, Virtanen; Heed, Bachmann; Zgraggen, Pezzullo; Isacco Dotti, Zaccheo Dotti; De Luca, Manix Landry, Formenton; Bürgler, Tierney, Borradori; Muggli, Heim, Pestoni; Grassi, Lukas Landry, Terraneo.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner, Quinn, Taibel (alle verletzt), Maillet und Pilut (beide überzählige Ausländer), Ambri-Piotta ohne Kostner, Zwerger (beide verletzt), Müller (gesperrt) und Joly (krank). Ambri-Piotta von 55:17 bis 55:55 und 56:59 bis 57:28 ohne Torhüter.
Lausanne - Ajoie 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:0) n.P.
9600 Zuschauer. - SR Hebeisen/Weber, Gnemmi/Huguet. - Tore: 23. Czarnik (Brännström, Fuchs/Powerplaytor) 1:0. 33. Mottet (Berthoud, Sopa/Powerplaytor) 1:1. 35. Czarnik (Caggiula, Brännström/Unterzahltor!) 2:1. 40. (39:48) Wick (Bellemare) 2:2. - Penaltyschiessen: Fuchs 1:0, Sopa -; Oksanen -, Devos 1:1; Czarnik -, Nättinen 1:2; Caggiula -, Berthoud -; Brännström -. - Strafen: 1mal 2 plus 5 Minuten (Sansonnens) plus Spieldauer (Sansonnens) gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Ajoie. - PostFinance-Topskorer: Czarnik; Nättinen.
Lausanne: Hughes; Baragano, Brännström; Heldner, Sansonnens; Niku, Marti; Vouardoux, Fiedler; Fuchs, Czarnik, Oksanen; Riat, Kahun, Caggiula; Hügli, Jäger, Zehnder; Holdener, Bougro, Prassl.
Ajoie: Ciaccio; Reunanen, Christe; Pouilly, Fey; Berthoud, Nussbaumer; Wick, Bellemare, Nättinen; Sopa, Devos, Mottet; Robin, Romanenghi, Pedretti; Cavalleri, Schläpfer, Schmutz; Cormier.
Bemerkungen: Lausanne ohne Rochette (verletzt) und Suomela (überzähliger Ausländer), Ajoie ohne Bozon, Conz, Fischer, Friman, Garessus, Gauthier, Hazen, Honka, Patenaude, Pilet, Thiry und Turkulainen (alle verletzt).
















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