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Der FC Zürich zitterte in Tuggen nur zehn Minuten lang
Die ganz grosse Sensation blieb in den ersten Schweizer-Cup-Partien vom Freitagabend noch aus. Der FC Zürich musste in Tuggen bloss zehn Minuten lang zittern.
Der FCZ verspielte in Tuggen eine 1:0-Führung, setzte sich aber letztlich mit 2:1 durch. Dem deutschen Verteidiger Alexander Hack, der in den ersten drei Meisterschaftsspielen bloss zehn Minuten lang auf dem Platz gestanden war, gelang in der 66. Minute das Siegtor.
Vor Hacks Treffer hatte der Super-Ligist zehn Minuten lang gewaltig gewackelt. Die stärkste Phase Tuggens wurde eingeleitet von einem Fehlpass von Zürichs Goalie Heinz Lindner direkt auf den 17 Meter vor dem Tor stehenden Nathan Tayey. Tayeys Abschluss misslang, wohl weil auch der Stürmer zu sehr überrascht wurde von dieser Chance. Eine gute Minute später glich Tuggen nach einem Corner aber durch ein Kopftor von Dominic Philips aus, der sich gegen Kevin Spadanuda durchsetzte. Und in der 59. Minute traf Tayey bloss den Innenpfosten.
Am Ende setzte sich der FCZ aber zum vierten Mal im vierten Duell im Schweizer Cup gegen Tuggen durch. Tuggen gelang erstmals ein Tor gegen den FC Zürich.
Lausanne führte früh
Souveräner siegte Lausanne in Neuenburg gegen den FC Kosova Neuchâtel. Florent Mollet, der schon am letzten Wochenende gegen YB getroffen hatte, brachte Lausanne schon in der 5. Minute aus schier unmöglichem Winkel gegen den verdutzten Amateur-Goalie in Führung. Der 19-jährige Omar Janneh erhöhte noch vor der Pause auf 2:0; am Ende setzte sich Lausanne gegen den sechs Ligen tiefer spielenden regionalen Zweitligisten mit 6:0 durch.
Wieder Rotkreuz
Eine Überraschung gab es doch am Freitag: Der FC Rotkreuz aus der interregionalen 2. Liga setzte sich gegen die aus der Swiss Football League in Promotion League abgestiegene AC Bellinzona mit 4:1 durch. Rotkreuz und Schweizer Cup - da war doch was? Vor vier Saisons erreichte der FC Rotkreuz, damals noch als Erstligist, mit Siegen über Chiasso (1. Runde) und Schaffhausen (Achtelfinals) die Viertelfinals, in denen vor über 3000 Zuschauern dann Servette zu stark war (0:3).


















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