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Deutscher neuer IIHF-Präsident, Schweiz verliert Sitz
Der neue Präsident des Internationalen Eishockey-Verbands IIHF heisst Franz Reindl und ist Deutscher. Peter Zahner verpasst derweil die Wahl in den IIHF-Rat, die Schweiz verliert den Sitz.
Kurz vor seinem 72. Geburtstag ist Franz Reindl zum neuen Präsidenten des Internationalen Eishockey-Verbandes IIHF gewählt worden. Am IIHF-Kongress auf Teneriffa setzte sich der Olympia-Bronzegewinner von 1976 im zweiten Wahlgang knapp mit 60:57 Stimmen gegen den früheren Spitzengoalie Petr Briza aus Tschechien durch.
Eine herbe Enttäuschung gab es für das Schweizer Eishockey. Anstelle des ehemaligen Nationalmannschaftsdirektors Raeto Raffainer, der seit 2021 im IIHF-Rat sass, nominierte der Schweizer Verband den CEO der ZSC Lions, Peter Zahner. Dieser verpasste nun die Wahl, erstmals seit mindestens drei Jahrzehnten ist die Schweiz im Führungsgremium des Welteishockeys nicht mehr vertreten. Stattdessen schafften neben den Präsidenten des finnischen und des schwedischen Verbandes unter anderen Vertreter aus Kirgistan, Bulgarien, Belarus oder Neuseeland die Wahl ins 15-köpfige Gremium.
Franz Reindl folgt auf den Franzosen Luc Tardif, gegen den der Deutsche vor fünf Jahren bei der Präsidentschaftswahl noch gescheitert war. Reindl will in seiner Rolle besonders die Kommunikation mit der NHL verbessern, um nicht "vor jeden Olympischen Spielen das gleiche Theater" zu haben. Im Februar in Mailand hatten die besten Eishockeyspieler der Welt nach schwierigen Verhandlungen erstmals seit 2014 in Sotschi wieder am olympischen Turnier teilgenommen.


















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