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Sport
Keystone-SDA | Mittwoch, 26. August 2026

Die Boykott-Drohung der UEFA soll vom Tisch sein

Die Verbände der Europäischen Fussball-Union UEFA haben ihre Boykott-Drohung wegen der inzwischen gescheiterten Investorenpläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino offenbar zurückgezogen.

Das berichten der britische Sender Sky News und "The Times". Demnach werde die in wenigen Tagen beginnende WM der U20-Juniorinnen in Polen mit den Teams aus Europa stattfinden. Über einen Protest gegen den umstrittenen Führungsstil Infantinos werde aber weiter diskutiert.

Die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fussballerinnen findet vom 5. bis 27. September statt. Die Schweiz ist bei der Endrunde mit 24 Teams, darunter sechs aus Europa, nicht dabei. Für das danach nächste FIFA-Turnier, die Frauen-WM im kommenden Sommer in Brasilien, wollen sich die Schweizerinnen in den anstehenden Playoffs qualifizieren.

Nach dem Bekanntwerden der inzwischen zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von privaten Investoren für zukünftige WM-Geschäfte hatten die 55 Mitgliedsverbände der UEFA mit einem Boykott aller Wettbewerbe des Weltverbands FIFA gedroht.

Zudem wollte sich der Kontinentalverband zusichern lassen, dass es nie wieder zu Versuchen kommen dürfe, den Sport auf diese Weise zu verzerren, wie die UEFA mitgeteilt hatte. Laut der Medienberichte sei davon auszugehen, dass die UEFA nun entsprechende Garantien erhalten hat.

Infantino steht seit seinem Alleingang bei dem vor allem in Europa scharf kritisierten Investorenthema massiv unter Druck, vor allem unter den europäischen Verbänden ist der Wunsch nach einer Ablösung des 56-Jährigen bei der Wahl am 18. März 2027 in Marokkos Hauptstadt Rabat gross.

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