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Keystone-SDA | Montag, 04. Mai 2026

Direktor der Tour de Romandie blickt zuversichtlich in die Zukunft

Richard Chassot ist um die Zukunft der Tour de Romandie nicht beunruhigt. Der Renndirektor kündigt an, dass es eine 80. Ausgabe der Westschweizer Rundfahrt geben wird.

Nach einer 3. Etappe bei sommerlichen Bedingungen konnte Richard Chassot der Versuchung eines kleinen Moments der Entspannung in der VIP-Zone im Ziel in Orbe am Freitag nicht widerstehen. Mit einem Glas Wein in der Hand zeigte sich der Freiburger gesprächig und sehr zufrieden mit dem Verlauf der ersten Etappen.

"Damien Godon und Tadej Pogacar sind die dominierenden Fahrer dieser Ausgabe. Tadej ist sehr stark, aber er ist nicht allein", freute sich Chassot und zeigte sich erleichtert, dass der Slowene die Tour nicht bei erster Gelegenheit "zerstört" habe.

Der ehemalige Radprofi steht seit 20 Jahren an der Spitze der Tour de Romandie. Er verteidigte die anspruchsvolle Streckenführung: "Die Etappen sind gut gestaltet und steigern sich im Verlauf der Tage. Wir müssen aber auch manchmal Sicherheitsaspekte berücksichtigen, wie am Mittwoch in Martigny. Die Strassen eignen sich nicht für einen Massensprint, deshalb haben wir einen Umweg über Ovronnaz eingebaut, um das Feld zu verkleinern."

Nur fünfzehn Teams standen am Start dieser Ausgabe - eine relativ geringe Zahl für ein World-Tour-Rennen. Chassot erklärt dies mit der unmittelbaren Nähe zum Giro d’Italia, der in diesem Jahr in Bulgarien startet.

Auf dem Weg zu einem neuen Finanzierungsmodell?

Über diese 79. Ausgabe hinaus machte die Rundfahrt vor allem wegen ihrer finanziellen Schwierigkeiten Schlagzeilen. Das Gelbe Trikot trägt 2026 keinen Sponsor - ein Ausfall, der sich stark in den Finanzen bemerkbar macht. "Es ist möglich, dass wir unser Finanzierungsmodell überdenken, etwa durch eine gerechtere Verteilung zwischen den Sponsoren der verschiedenen Wertungstrikots. Viele Unternehmen und auch die Kantone zeigen Interesse", erklärte Chassot.

Der Renndirektor wollte zudem alle Befürchtungen über ein mögliches Aus der Tour 2027 - dem Jahr der 80. Austragung - zerstreuen: "Macht euch keine Sorgen um die Zukunft. Finanziell stehen wir für nächstes Jahr ziemlich gut da." Er habe zwar mehrfach gesagt, dass die Tour de Romandie ohne Hauptsponsor nicht weitergeführt werden könne, so Chassot. "Aber zu behaupten, dass es ohne diesen 2027 keine Rundfahrt geben wird, stimmt nicht", sagte der erfahrene Funktionär, der kurz vor dem Prolog am Dienstag den Einstieg eines neuen Sponsors verkünden konnte.

Hoffnung bleibt

Die Unsicherheit bei den Einnahmen betrifft alle Radrennen. "Wenn ein Partner, der eine dominante Rolle gespielt hat, seinen Rückzug ankündigt, geschieht das oft abrupt und ist schwer zu kompensieren", erklärte er. Der frühere Sponsor des Gelben Trikots - eine Käsereimarke - war der Westschweizer Rundfahrt von 2019 bis 2025 treu geblieben.

2022 hatten die Tour de Romandie und die Tour de Suisse eine Partnerschaft angekündigt, unter anderem zur gemeinsamen Sponsorensuche. "Das sind Kooperationen, die man nicht unbedingt sieht. Wir teilen Autos, Versicherungen und gewisse Infrastrukturen. Aber das hat uns zum Beispiel geholfen, Lidl zu überzeugen", so Chassot.

Die Präsenz eines Fahrers wie Tadej Pogacar auf den Strassen der Tour de Romandie sowie das Publikum entlang der Strecke zeigen, dass sich die Veranstaltung nach wie vor grosser Beliebtheit erfreut. Er sei auch deshalb "zuversichtlich für die Zukunft", schloss der Freiburger optimistisch.

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