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Ditaji Kambundji und Joseph mit Steigerungspotenzial
Weltmeisterin Ditaji Kambundji und Jason Joseph zeigen beim Diamond-League-Meeting in Schanghai einen verhaltenen Saisonauftakt. Beide können nicht in den Kampf ums Podest eingreifen.
Die Bernerin und der Basler sind im Gegensatz zur Teilen der Konkurrenz noch weit von der WM-Form von Tokio 2025 entfernt. In 12,82 Sekunden über 100 m Hürden und 13,51 im Hürdensprint der Männer gelang den beiden nur ein mittelmässiger Wert. Der Weltmeisterin als Fünfte fehlten vier Zehntel zum Podest, Joseph als Siebentem gut drei Zehntel. Ihre Läufe sahen technisch zwar sauber aus, waren aber nicht sehr schnell.
Insbesondere im Rennen der Frauen, das top besetzt war, fiel die Siegerzeit hochklassig aus. Die Olympiasiegerin Masai Russell aus den USA siegte in 12,25 Sekunden - Ditaji Kambundji hatte WM-Gold mit 12,24 gewonnen.
Der WM-Finalist Joseph konnte ab Mitte des Rennens nicht wie gewohnt Plätze gutmachen. Den Wettkampf gewann Jamal Britt in Josephs Schweizer Rekordzeit von 13,07 Sekunden. Der Amerikaner setzte sich überraschend gegen den Landsmann und Weltmeister Cordell Tinch durch.
"Der Lauf ist keine Richtlinie für das, was ich in den Beinen hätte", liess Joseph via sein Management ausrichten. Die eher kurzfristige Anreise nach China habe er stärker gespürt als erwartet. Ditaji Kambundji zeigte sich "grundsätzlich zufrieden". Sie verwies auf den derzeit hohen Trainingsumfang.
Joceline Wind hatte im 1500-m-Lauf der Frauen einen schweren Stand. Das Feld schlug eine hohe Pace an, letztlich blieben sechs Athletinnen unter vier Minuten. Die Bielerin war früh auf sich alleine gestellt und erreichte das Ziel in 4:07,04 Minuten.
Kommenden Samstag im chinesischen Xiamen bietet sich dem Trio bereits die Gelegenheit zur Verbesserung. Ihre Disziplinen stehen wieder im Programm.

















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