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Keystone-SDA | Freitag, 30. Januar 2026

Djokovic als grosser Sieger und Zverev als grosser Verlierer

Unglaublich! Novak Djokovic schlägt mit fast 39 Jannik Sinner im Halbfinal des Australian Open in fünf Sätzen. Ihm gelingt die Überraschung, die zuvor Alexander Zverev gegen Carlos Alcaraz verpasst.

Am Ende fehlten Novak Djokovic die Worte. "Ich weiss nicht, was ich sagen soll", meinte er beim Sieger-Interview. "Es fühlt sich alles unrealistisch an." Nicht viele trauten Novak Djokovic eine Leistung, wie er sie während vier Stunden und neun Minuten gegen Jannik Sinner zeigte, noch zu. Am Ende siegte Djokovic mit 3:6, 6:3, 4:6, 6:4, 6:4. Er besass den längeren Schnauf, weil er acht Breakbälle alleine im fünften Satz abwehrte, seine einzige Breakmöglichkeit nutzte und auch wegsteckte, dass er beim zweiten Matchball einen "Penalty" verschoss.

Vor dem denkwürdigen Halbfinal hatte Djokovic gegen Sinner fünf Einzel hintereinander verloren. Und 2025 schied der "Tennis-GOAT" viermal an den Majors im Halbfinal aus. "Aber ich wusste, dass es zwar sehr schwierig, aber nicht unmöglich ist, gegen Sinner und Alcaraz zu gewinnen."

Djokovic greift nach Nr. 25

Am Sonntag im Final geht es nun darum, wer Tennis-Geschichte schreiben kann. Holt Novak Djokovic den 25. Grand-Slam-Titel, der ihm die Welt bedeuten würde? Es wäre sein elfter Turniersieg am Australian Open. Oder schafft Carlos Alcaraz den Karrieren-Grand-Slam - in so jungem Alter wie vor ihm noch niemand?

Rafael Nadal schaffte den Karrieren-Grand-Slam mit 24, Roger Federer mit 27 und Novak Djokovic mit 29. Vor der Profi-Ära holte Donald Budge die Titel in Australien, Roland-Garros, Wimbledon und US Open sogar schon mit 23. Sollte Alcaraz am Sonntag den Final gewinnen, wäre er 22-jährig (plus 8 Monate).

Auch Alcaraz verschleuderte - wie Djokovic - extrem viel Energie. "Es war das körperlich anspruchsvollste Spiel meiner Karriere", sagte Alcaraz nach seinem Halbfinal gegen Alexander Zverev. "Entscheidend war, dass ich immer daran geglaubt habe, die Partie noch gewinnen zu können."

Alcaraz setzte sich nach 5:27 Stunden mit 6:4, 7:6 (7:5), 6:7 (3:7), 6:7 (4:7), 7:5 durch. Den zweiten Satz gewann Alcaraz nach einem 2:5-Rückstand; im fünften Satz holte er vom 3:5 zum 7:5 die letzten vier Games in Folge.

Zverev als tragische Figur

In diesem längsten Halbfinal aller Zeiten am Aussie Open wurde Alexander Zverev zur tragischen Figur. Vor einem Jahr stand er in Melbourne im Final (Niederlage gegen Sinner), nun muss er weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel warten. Dabei hatte Alcaraz ab Ende des dritten Satzes mit massiven körperlichen Problemen zu kämpfen. Zverev vermochte die Schwächen seines Gegners indes nicht auszunutzen - auch weil Alcaraz trickste. Der Spanier wurde von Beinkrämpfen geplagt - und erhielt von den Verantwortlichen eine medizinische Auszeit. "Das ist unglaublich. Das gibt's doch gar nicht. Das kann nicht euer Ernst sein (you cannot be serious)", beklagte sich Zverev beim Oberschiedsrichter. "Das ist Schwachsinn! Der hat Krämpfe."

Behandlungen sind bei Krämpfen eigentlich nicht erlaubt. Ein Krampf gilt als Konditionsschwäche und nicht als Verletzung. Alcaraz hatte jedoch angegeben, er habe einen Stich im Oberschenkel verspürt. Selbst Boris Becker, der deutsche Tennis-Held schlechthin, der Zverev schon so oft kritisiert hatte, gab Zverev diesmal Recht: "Sascha war in diesem Moment der Sieger. Hätte Alcaraz weiterspielen müssen, hätte er das nicht geschafft. Aber Alcaraz ist halt ein cleverer Junge."

"Nicht das Thema"

Lange nach dem Ausscheiden blieb Zverev dabei, dass er den Entscheid der Referees nicht nachvollziehen könne. Aber darauf rumreiten wollte er auch nicht mehr: "Ich will jetzt nicht darüber reden, weil ich denke, dass dies einer der grössten Halbfinals war, die es an diesem Turnier je gegeben hat. Deshalb verdient das andere jetzt nicht, Thema zu sein", so Zverev.

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