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Dutzende Personen demonstrieren in St. Gallen gegen die Polizei
Mehrere Dutzend Personen haben am Samstag in der Stadt St. Gallen gegen Faschismus sowie einen Polizeieinsatz von vergangenem Wochenende demonstriert. Sie warfen den Behörden vor, linke Gegendemonstranten zu einer Kundgebung der Bewegung Mass-Voll mit rechtsextremer Beteiligung zu hart angegangen zu haben.
An der "Kundgebung gegen Faschismus und Polizeigewalt" der Juso Kanton St. Gallen und der Jungen Grünen nahmen rund 80 Personen teil, wie ein Sprecher der Stadtpolizei St. Gallen am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die Demonstrierenden auf dem Kornhausplatz skandierten diverse polizeikritische sowie antifaschistische Parolen. Auf dem grössten Banner war "St. Gallen gegen rechts" zu lesen.
Die Demonstration war einerseits eine Reaktion darauf, dass am Samstag vor einer Woche rund 600 Personen in einem von Mass-Voll organisierten und letztlich nicht bewilligten Demonstrationszug durch St. Gallen liefen. Beteiligt an der Demo gegen eine geplante Impflicht waren auch Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat.
Andererseits hatte die Juso im Nachgang in einer Mitteilung geschrieben, dass linke Gegendemonstranten zum Mass-Voll-Demonstrationszug von der Polizei unverhältnismässig hart angegangen worden seien. Gegen sie seien Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt worden.
Die Polizei hatte vergangenes Wochenende argumentiert, Pfefferspray eingesetzt zu haben, um Zusammenstösse von Personen aus der linken Szene sowie Teilnehmenden der unbewilligten Demo zu verhindern. Es sei zu Störaktionen der Gegendemonstranten gekommen. Der Einsatz von Reizstoff und die Kontrollen hätten Demonstrierende beider Lager betroffen, so die Polizei damals.
















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