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EDA versendet Einladungen an 35 Länder für Gedenkzeremonie
Für die Gedenkzeremonie nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana hat die Schweiz 35 Länder eingeladen. Darunter seien die direkt von der Tragödie betroffenen Staaten sowie diejenigen, die ihre Hilfe angeboten hätten, so das Aussendepartement.
In diesem Zusammenhang seien insbesondere Einladungen an Frankreich und Italien verschickt worden. Dem Trauertag vom Freitag werde "bewusst eine internationale Dimension verliehen", teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage von Keystone-SDA mit.
Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wird Italiens Präsident Sergio Mattarella voraussichtlich am kommenden Freitag in der Schweiz an der Gedenkzeremonie für die Opfer des Unglücks von Crans-Montana teilnehmen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Ansa aus diplomatischen Kreisen. Beim Brand kamen auch sechs italienische Staatsangehörige ums Leben.
An dem Gedenkanlass in Martigny wird auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron teilnehmen. Begleitet wird Macron vom für Europa zuständigen Staatssekretär Benjamin Haddad. Der Brandkatastrophe fielen auch neun französische Staatsangehörige zum Opfer - darunter eine französisch-schweizerische Doppelbürgerin.
Aus beiden Ländern stammen zudem mehrere Verletzte: 4 Italienerinnen und 6 Italiener, sowie 10 Französinnen und 11 Franzosen. Insgesamt wurden 116 Personen bei der Brandkatastrophe verletzt, darunter 31 Schweizerinnen und 47 Schweizer, wie die Walliser Staatsanwaltschaft am Montag mitgeteilt hatte. Unterdessen seien alle Verletzten identifiziert.
Kirchenglocken läuten um 14 Uhr
Bei dem Brand in der Bar "Le Constellation" in der Silvesternacht kamen insgesamt 40 Menschen ums Leben. Den nationalen Trauertag am kommenden Freitag plane man gemeinsam mit den Schweizer Kirchen, sagte Bundespräsident Guy Parmelin zuletzt. Um 14 Uhr sollen am Freitag in der ganzen Schweiz die Kirchenglocken läuten.
Der Bund arbeitet laut EDA bei der Vorbereitung der Veranstaltung mit den Walliser Behörden zusammen.

















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