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Ein erlösender Sieg à la Wawrinka
In extremis kämpft sich Stan Wawrinka in der 1. Runde des Geneva Open zum Sieg. Er gewinnt gegen den Italiener Raul Brancaccio 6:2, 4:6, 7:6 (7:5).
Es ist nicht immer schön anzusehen, aber am Ende feiert Stan Wawrinka (ATP 119) wieder einmal einen Sieg, erst den zweiten auf Sand in diesem Jahr und den ersten in einem Hauptfeld. Am Ende nutzt der 41-jährige Waadtländer aber die Gunst der Stunde.
Im Tiebreak des dritten und entscheidenden Satzes gibt er eine 4:2-Führung wieder her, verwertet aber nach über zwei Stunden seinen ersten Matchball mit einer krachenden Vorhand. Was für eine Erlösung bei seinem letzten - oder nun zumindest zweitletzten - Auftritt in der Romandie.
Einfach war es wie meist bei Wawrinka nicht. Bei seiner Rückkehr in den Genfer Parc des Eaux-Vives nach sieben Jahren Abwesenheit startete der Turniersieger von 2016 und 2017 zwar gut und gewann den ersten Satz, im zweiten Durchgang musste er aber gleich und erstmals seinen Aufschlag abgeben. Immerhin: Es sollte das einzige Break des 29-jährigen Italieners, der eigentlich bereits in der Qualifikation ausgeschieden war, bleiben. Aber auch Wawrinka schaffte bis zum Ende keines mehr.
Am Ende behielt er aber die Nerven und wird nun mit einer 2. Runde belohnt, die sich allerdings deutlich schwieriger ankündigt. Er trifft auf den Amerikaner Alex Michelsen, die Nummer 41 der Welt - 200 Positionen besser als Brancaccio.

















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