Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Ein goldener Montag für die Schweiz
Der Montagnachmittag verkommt an den Olympischen Winterspielen in Norditalien zur Schweizer Glücksstunde.
Keine 60 Minuten nachdem sich Freestylerin Mathilde Gremaud im Slopestyle erneut zur Olympiasiegerin gekrönt hatte, legten Franjo von Allmen und Tanguy Nef mit dem Sieg in der alpinen Team-Kombination nach.
Zwei Schweizer Goldmedaillen am gleichen Tag gab es zuletzt 2014 in Sotschi, als Abfahrtssiegerin Dominique Gisin und Snowboarder Iouri Podladtchikov in der Halfpipe triumphierten. Vier Jahre zuvor in Vancouver hatten Dario Cologna (15 km Langlauf) und Didier Défago (Abfahrt Männer) am selben Tag auf der Medals Plaza ihre goldenen Auszeichnungen erhalten.
Mit vier Goldmedaillen führt Cologna zusammen mit Simon Ammann die Liste der erfolgreichsten Schweizer Winter-Olympioniken an. Gremaud liegt mit ihren nunmehr zwei Goldmedaillen sowie je einer Silber- und Bronzemedaille auf Rang 6 - als zweitbeste Schweizerin hinter Vreni Schneider (3x Gold, 1x Silber, 1x Bronze).
Derweil avancierte Franjo von Allmen nur zwei Tage nach seinem Abfahrtssieg mit Gold in der Team-Kombination zum ersten alpinen Doppel-Olympiasieger der Schweiz. In der Bestenliste belegt er den 10. Rang.
Für die Krönung des glorreichen Schweizer Tages sorgte am Abend Gregor Deschwanden. Der Luzerner Skispringer sicherte sich auf der Normalschanze sensationell Bronze. Er ist erst der dritte Schweizer Skispringer nach Walter Steiner (Silber 1972) und Simon Ammann (je zweimal Gold 2002 und 2010), der olympisches Edelmetall gewonnen hat.

















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